Abstiegskampf pur! FSV muss kämpfen, kratzen und beißen

Zwickau - Weiß beim FSV Zwickau jeder, was die Stunde sieben Spieltage vor Schluss geschlagen hat? Gegen Hansa Rostock erweckte zumindest die erste Halbzeit nicht den Anschein. Da fehlte so ziemlich alles, was angesichts der prekären Situation angesagt wäre.

Ein Mann mit klaren Ansagen: Anthony Barylla (l., hier gegen den Rostocker Mirnes Pepic).
Ein Mann mit klaren Ansagen: Anthony Barylla (l., hier gegen den Rostocker Mirnes Pepic).  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wir bekommen das erste Gegentor, kommen danach völlig aus dem Konzept und kriegen kurz darauf das zweite", blickt Anthony Barylla auf den Doppelpack von Hansa-Angreifer Merveille Biankadi zurück. Weil der auffälligste Rostocker direkt danach mit seinen Chancen sündigte, besaß Zwickau überhaupt noch den Hauch einer Chance.

"In der Halbzeit haben wir uns berappelt. Wir machen mehr Druck und kommen verdient zum Anschluss", so Barylla. Im direkten Gegenzug gelang Biankadi der dritte Streich. Barylla: "Damit war der Sack zu."

Zwickau behauptet nach dem 1:3 in Rostock mit 37 Punkten nach wie vor Mittelfeldplatz 13 und der Abstand auf die Abstiegszone beträgt weiterhin drei Zähler. Doch der Schein trügt!

Cottbus (Platz 18/34 Punkte) ist nach dem Last-Minute-Sieg gegen Fortuna Köln (4:3) näher herangerückt.

Schon am nächsten Spieltag könnte der FSV bei einer Niederlage gegen Wehen Wiesbaden und entsprechenden Ergebnissen von Lotte (36 Punkte/gegen Uerdingen), Braunschweig (36/Osnabrück), Köln (36/Rostock), Großaspach (34/1860 München) und Cottbus (Jena) schlimmstenfalls auf Rang 18 abstürzen.

"Für uns ist es purer Abstiegskampf. Das heißt, wir müssen kämpfen, kratzen und beißen", ist sich Barylla bewusst.

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