Drei Spiele ohne Niederlage! Für FSV-Abwehrkante Antonitsch läuft aber noch nicht alles rund

Zwickau - Nach dem schlechten Jahresstart mit Niederlagen gegen die direkten Verfolger Braunschweig und Köln hat sich der FSV Zwickau mittlerweile gefangen. Der Derbysieg gegen Jena und die zwei Remis gegen Karlsruhe und zuletzt Kaiserslautern machen Mut.

Nico Antonitsch (l., gegen den Münchner Marius Willsch) fordert für die kommenden Spiele deutlich mehr offensive Aktionen seines Teams als zuletzt.
Nico Antonitsch (l., gegen den Münchner Marius Willsch) fordert für die kommenden Spiele deutlich mehr offensive Aktionen seines Teams als zuletzt.  © picture point/Sven Sonntag

"Man hat gemerkt, dass jeder bis zum Schluss da ist und an den Erfolg glaubt", hebt Nico Antonitsch die Willensstärke der Zwickauer hervor. In Kaiserslautern bewiesen die Westsachsen einen besonders langen Atem, denn sie erzielten erst in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Ronny König das 1:1.

"Diesen Punkt hatten wir uns durch die 92 Minuten zuvor verdient", stellt Antonitsch klar. Der zweikampf- und kopfballstarke Innenverteidiger wurde, bedingt durch die Umstellung von Dreier- auf Viererkette, von FSV-Coach Joe Enochs auf die für ihn ungewohnte Rechtsverteidigerposition beordert:

"Das lief für mich problemlos. Wir wollten Lauterns Sturm mit der Umstellung weniger Platz geben und das ist uns bis auf das Gegentor und den Lattentreffer in der zweiten Halbzeit gut gelungen."

Es war nicht die einzige ungewohnte Situation, die der Österreicher mit Bravour meisterte.

"Die Atmosphäre war beeindruckend. Vor fast 20.000 Zuschauern in einem ehemaligen WM-Stadion zu spielen hat schon was. Das habe ich mir, als ich klein war immer gewünscht", schildert Antonitsch seine Eindrücke vom Betzenberg.

Der Gegner heißt aber nicht immer Kaiserslautern und die Spielstätte ist nicht immer das Fritz-Walter-Stadion. "Mit Lotte wartet ein anderer Gegner, auf den wir uns auch anders einstellen müssen", meint die Ösi-Abwehrkante. Gerade in der Offensive besitzt der FSV noch deutlich Luft nach oben.

"Bei Lautern treffen wir mit dem ersten Schuss aufs Tor. Dass wir zu so wenig Abschlüssen kommen, begleitet uns die letzten Spiele. Dort müssen wir gegen Lotte ansetzen, um noch mehr Torgefahr zu erzeugen", fordert Antonitsch.

Mehr zum Thema FSV Zwickau:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0