FSV mit 1:3 gegen furioses Braunschweig noch gut bedient

Braunschweig - Auweia! Der FSV Zwickau wurde von Eintracht Braunschweig über eine Stunde lang an die Wand gespielt und unterlag vor 16.190 Zuschauern mit 1:3 (0:2).

Die Braunschweiger Marcel Bär (Torschütze), Martin Kobylanski und Mike Feigenspan jubeln nach dem Tor zum 1:0.
Die Braunschweiger Marcel Bär (Torschütze), Martin Kobylanski und Mike Feigenspan jubeln nach dem Tor zum 1:0.  © Picture Point/Gabor Krieg

Weil Braunschweigs Ultras bei ihrer Choreographie reichlich Pyrotechnik zündeten, zogen zu Beginn dicke Rauchschwaden durchs Stadion. Die Gastgeber behielten trotzdem den Überblick und nagelten die Westsachsen in deren Hälfte fest.

Davy Frick verschätzte sich bei einem tiefen Ball von Marcel Goden. Ex-Mannschaftskollege Marcel Bär zog rechts am Innenverteidiger vorbei und zog sofort ab. Den Nachschuss setzte Eintracht-Angreifer Nick Proschwitz vollkommen freistehend neben den Pfosten (4.).

Nur eine Minute später stoppte keiner Niko Kijewski, der mittig hindurchging und kurz vor der Strafraumgrenze abzog. Johannes Brinkies machte sich ganz lang und holte den Ball aus dem rechten Winkel.

Es spielten nur die Gastgeber, doch die sündigten weiter mit ihren Möglichkeiten. Martin Kobylanski (7.) schoss nach Vorarbeit von Proschwitz am langen Eck vorbei. Zwickau konnte sich danach etwas befreien, spielte aber viel zu bieder. Die Akzente setzte Braunschweig - und was für welche! Proschwitz setzte sich auf der rechten Seite durch, fand Bär (27.), der gefühlvoll einköpfte. Und es kam noch dicker! Fabio

Wegkamp ließ Anschlusschance liegen

FSV-Mittelfeldmann Morris Schröter im Zweikampf mit Mike Feigenspan.
FSV-Mittelfeldmann Morris Schröter im Zweikampf mit Mike Feigenspan.  © Picture Point/Gabor Krieg

Viteritti fabrizierte am eigenen Sechzehner einen kapitalen Fehlpass und Kobylanski (29.) wusch sofort nach. Trifft der aufgerückte Goden kurz nach dem Seitenwechsel (49.), wird es zappenduster.

Einzig der mangelnden Chancenverwertung seitens Braunschweig war es zu verdanken, dass zu diesem Zeitpunkt nur 0:2 stand. Dieses Ergebnis ließ sich aber nicht lange halten. Kobylanski trat einen Freistoß auf Höhe der rechten Strafraumkante nach innen,

Elias Huth stoppte unfreiwillig für Robin Becker (56.), der mühelos einschob - 0:3. Braunschweig ließ danach die Zügel locker, was Ronny König (67.) bestrafte - 1:3.

Die Souveränität ging komplett flöten, doch Gerrit Wegkamp ließ die beste Anschlusschance liegen (88.). Am Spielausgang gab es allerdings nix zu deuteln.

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