FSV Zwickau hat Chancen für zwei Spiele, muss sich aber mit 0:0 begnügen

Zwickau - Der FSV Zwickau hat sich gegen den 1. FC Magdeburg stark behauptet, es aber verpasst, sich mit einem Sieg zu belohnen. Vor 8858 Zuschauern trennten sich die Derbyrivalen mit 0:0 (0:0).

Magdeburg-Keeper Alexander Brunst hält den Schuss von Ronny König.
Magdeburg-Keeper Alexander Brunst hält den Schuss von Ronny König.  © Picture Point

Die Rot-Weißen begannen wie in Meppen im offensiven 3-5-2. Die einzige Änderung: Ronny König stürmte für Elias Huth. Die Enochs-Elf nahm das Zepter sofort in die Hand. Davy Frick per Kopf (13.) und Fabio Viteritti mit einer satten Direktabnahme aus 20 Metern (14.) setzten gleich mal zwei Duftmarken.

Magdeburg zeigte sich vom forschen Auftritt sichtlich beeindruckt. Dem Zweitligaabsteiger gelang im ersten Abschnitt nicht viel. Auf der Gegenseite brach Zwickau über den pfeilschnellen Ex-Magdeburger Morris Schröter auf der rechten Außenbahn immer wieder durch. Woran es noch haperte, war die Eingabe in die Mitte. Praktisch jede Flanke landete beim Gegner. Aufwand und Nutzen standen in keinem Verhältnis!

Die nächste Bestätigung folgte in der 32. Spielminute. Sturmtank König steckte tief zu Schröter, der frei auf Magdeburgs Alexander Brunst zulief. Sein Abschluss wurde ein Mix aus zu steiler Eingabe und unpräzisem Schuss aufs lange Eck.

Das Ergebnis musste Magdeburg jetzt schmeicheln. Für den FSV galt das komplette Gegenteil. Wenn es etwas am ersten Durchgang zu mäkeln gab, dann das vorne keine Effektivität vorhanden war.

Direkt nach dem Seitenwechsel vergab Gerrit Wegkamp volley aus 18 Metern (47.). Damit hatten die Gastgeber ihr Pulver vorerst verschossen. Beim Gegner sah es noch schlimmer aus. Dort war das Schießpulver wohl komplett nass. 87 Minuten kam einfach nix Zündendes.

Dann auf einmal lief sich Marcel Costly im Sechzehner frei. Seine Direktabnahme zischte haarscharf am rechten Eck vorbei. Auf der Gegenseite kam König am Fünfer eine Stiefelspitze zu spät.

Zweikampf zwischen dem Ex-Auer Sören Bertram und Maurice Hehne.
Zweikampf zwischen dem Ex-Auer Sören Bertram und Maurice Hehne.  © Picture Point

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