Im dritten Anlauf: FSV-Frick will endlich den Pott

Zwickau - Der FSV Zwickau greift nach dem Sachsenpokal! Seit dem 2:0-Halbfinalsieg bei Budissa Bautzen am Mittwochabend trennt die Westsachsen nur noch ein Spiel vom langersehnten ersten Landespokal-Sieg.

Sein erstes Sachsenpokalfinale verlor Davy Frick (l.) 2015 gegen Philip Türpitz und den CFC.
Sein erstes Sachsenpokalfinale verlor Davy Frick (l.) 2015 gegen Philip Türpitz und den CFC.  © Imago

Vier Anläufe haben sie bisher unternommen und mussten jedes Mal dem Gegner den Vortritt lassen - drei Mal Erzgebirge Aue und ein Mal dem Chemnitzer FC. "Wir wollen das Ding holen, ganz einfach!" will Davy Frick den Pott endlich in die Höhe recken.

Zweimal stand er mit den Rot-Weißen bisher im Finale. 2015 setzte es im Zwickauer Sportforum "Sojus 31" ein 0:2 gegen den CFC. Ein Jahr später unterlag man im Erzgebirgsstadion dem gastgebenden FC Erzgebirge 0:1.

Gegen wen es diesmal geht, entscheidet sich am 24. April im zweiten Halbfinale zwischen dem Chemnitzer FC und Lok Leipzig. "Mein Wunschgegner wäre Lok, aber eigentlich ist es mir egal. Es kann auch Chemnitz werden", nimmt es "Fricker" wie es kommt.

Egal wie der Gegner heißt, der FSV wird im Finale definitiv stärker gefordert werden als im Halbfinale auf der Bautzner Müllerwiese. Zwickau ruckte in der 20. und 45. Minute kurz an, ging durch Ronny König und Lion Lauberbach mit 2:0 in die Pause und verwaltete die Führung anschließend.

"Die zweite Halbzeit war nicht mehr prickelnd. Da müssen wir künftig eine Schippe drauf legen. Aber in der ersten Halbzeit haben wir das Spiel über weite Strecken dominiert, viel Druck gemacht und als Drittligist unsere Hausaufgaben erfüllt", so Frick.

Bei dieser Angriffsaktion der Bautzner blieb Davy Frick (r.) nur die Zuschauerrolle.
Bei dieser Angriffsaktion der Bautzner blieb Davy Frick (r.) nur die Zuschauerrolle.  © Picture Point

Mehr zum Thema FSV Zwickau:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0