Enochs lobt Ziegners Arbeit: HFC gehört für mich zu den Aufstiegskandidaten

Zwickau - Ex-Trainer Torsten Ziegner zählte den FSV Zwickau vor der Spielzeit zu den Abstiegskandidaten. Die Aussage flog ihm am ersten Spieltag wie ein Bumerang um die Ohren.

Der neue und der alte FSV-Coach: Joe Enochs (l.) und Torsten Ziegner schätzen sich und ihre Arbeit.
Der neue und der alte FSV-Coach: Joe Enochs (l.) und Torsten Ziegner schätzen sich und ihre Arbeit.  © Imago

Die gescholtenen Zwickauer Schwäne spielten beflügelt auf und schlugen Ziegners Halleschen FC mit 2:0. Seither sind weitere 18 Spieltage ins Land gegangen und die Wogen vor dem heutigen Ostderby in Halle nahezu komplett geglättet.

Ziegner selbst weilte erst letzte Woche Montag im Stadion Zwickau und kiebitzte beim 3:0-Heimsieg gegen Sonnenhof Großaspach. "Es bleibt aber ein brisantes Spiel, wegen der Geschichte mit 'Ziege' und dem ersten Sieg", weiß FSV-Coach Joe Enochs. Dem Gegner zollt er dennoch höchsten Respekt: "Halle hat eine sehr gute Hinrunde gespielt. Ich habe sie drei Mal live im Stadion gesehen. Für mich ist es ein Spitzenteam."

Von der Papierform her ist der HFC in der Bringpflicht. Mit 33 Punkten schnuppert die Ziegner-Elf an den Aufstiegsplätzen. Zwickau dagegen will bei fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz weiteren Boden gutmachen und den aktuellen Mittelfeldplatz festigen.

"Von den sechs, sieben Mannschaften, die derzeit oben stehen, gehört der HFC für mich zu den Aufstiegskandidaten", übt sich Enochs gleichzeitig in Understatement. Er nimmt den Gegner in die Pflicht, kitzelt und lockt ihn. Was er nicht tut, ist ihn aufzustacheln. Das Hinspiel hat gezeigt, dass das am Ende schiefgehen kann.

Torsten Ziegner (vorn,r.) und sein Co Michael Hiemisch spionierten beim FSV-Heimspiel gegen Großaspach.
Torsten Ziegner (vorn,r.) und sein Co Michael Hiemisch spionierten beim FSV-Heimspiel gegen Großaspach.  © Imago

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