FSV-Kapitän Wachsmuth ärgert sich über Remis gegen Unterhaching

Zwickau - Die Maske hat gehalten, was sie versprach! Sie gab Toni Wachsmuth gegen die SpVgg Unterhaching den nötigen Schutz für den frisch operierten Jochbeinbruch und gewährte gleichzeitig ein uneingeschränktes Sichtfeld.

Seine größte Rettungstat: Kurz vor dem Abpfiff klärte Toni Wachsmuth (l.) gegen den einschussbereiten Jim-Patrick Müller.
Seine größte Rettungstat: Kurz vor dem Abpfiff klärte Toni Wachsmuth (l.) gegen den einschussbereiten Jim-Patrick Müller.  © Picture Point/Gabor Krieg

Der Durchblick war für den FSV-Kapitän wichtig - nicht nur, um per Foulstrafstoß das zwischenzeitliche 1:0 und damit sein sechstes Saisontor zu erzielen!

"Ein großer Dank geht an unsere medizinische Abteilung und die Firma Alippi, die ihr Möglichstes getan haben, um die Maske zusammenzuschustern. Es ging echt gut", meinte Wachsmuth.

Ganz ohne Schmerzen ging der Nachmittag für ihn dann nicht vorüber. Jeder Kopfball, jeder Kontakt auf die Maske tat weh, wie er im Nachgang berichtete. Noch mehr schmerzte der vergebene Sieg.

"Über einen Punkt können wir uns nicht freuen. Auch wenn der Gegner Unterhaching heißt, es eine spielstarke Mannschaft ist, müssen wir dieses Spiel gewinnen", gibt es für Wachsmuth kein Wenn und Aber: "Wir hätten uns mit einem Heimsieg belohnen sollen. Nach der 2:1-Führung sind wir dann aber zu passiv geworden und haben nur noch reagiert, statt agiert."

Die letzte Viertelstunde ließen sich die Zwickauer hinten rein drücken, statt selbst mutig nach vorne zu spielen. "Das wurde dann bestraft", ärgert sich der 31-Jährige. Die zwei vergebenen Zähler könnten am Ende richtig weh tun. Da tröstet es wenig, dass man aktuell mit 15 Punkten genau einen Zähler über der Abstiegszone steht.

"Der Strich ist in dieser Phase nicht entscheidend. Wichtig sind die Punkte und da haben wir zwei liegen gelassen", so Wachsmuth.

Maskenball: Toni Wachsmuth (r.) feiert sein 1:0 mit Alexander Sorge (l.) und Ronny König.
Maskenball: Toni Wachsmuth (r.) feiert sein 1:0 mit Alexander Sorge (l.) und Ronny König.  © Picture Point/Gabor Krieg

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