Drittliga-Lizenz: FSV Zwickau peilt schwarze Zahlen an

Zwickau - Der FSV Zwickau kämpft an zwei Fronten um das Startrecht für die Drittliga-Saison 2019/20. Sportlich fällt der Hammer mit dem letzten Spieltag am 18. Mai.

Vorstandssprecher Tobias Leege blickt trotz aller Schwierigkeiten positiv in die FSV-Zukunft.
Vorstandssprecher Tobias Leege blickt trotz aller Schwierigkeiten positiv in die FSV-Zukunft.  © Picture Point/Gabor Krieg

Wirtschaftlich fiel er bereits letzten Freitag mit der Eingabe der Lizenzunterlagen.

Die DFB-Verantwortlichen in Frankfurt/M. sind nun am Zug, bis Ende April die finanzielle und technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit zu beurteilen.

Mit Stichtag 1. März wartete Zwickau laut FSV-Vorstandssprecher Tobias Leege mit folgenden Zahlen auf: "Für den Verein werden 6,2 Millionen Euro veranschlagt. Der geplante Etat der ersten Mannschaft ist mit dem von dieser Saison vergleichbar." Im Zuge der Nachlizenzierung wurden dabei 2,6 Millionen Euro taxiert.

Zu den Heimspielen erwartet man im Schnitt 4900 Besucher (2018/19 Plan: 5000, Ist: 5339). Eine ähnlich konservative Herangehensweise, wie bei den Zuschauerzahlen gibt es beim Sponsoring (aktuell 2,8 Mio. Euro). "Die Erwartung liegt in Höhe der Umsätze dieser Saison", so Leege.

Die stagnierenden Vermarktungseinkünfte sind ein Punkt, warum die Partnerschaft mit Vermarkter U! Sports extrem auf der Kippe steht (TAG24 berichtete).

Leege zu einer weiteren Kooperation: "Diese Frage können wir Stand heute noch nicht abschließend beantworten, da die Gespräche noch andauern."

Erfreulich: Trotz der prekären Finanzlage im Winter strebt der Verein bei Klassenerhalt nächstes Jahr schwarze Zahlen an. "Es ist ein ausgeglichener Drittliga-Etat mit einem kleinen Überschuss geplant", so Leege.

Für den Abstiegsfall wurde vorsorglich beim NOFV auch die Regionalliga-Lizenz beantragt. "Ein Etat für die 4. Liga steht allerdings noch nicht verbindlich fest, da einige Konditionen auf Erlös- und Aufwandsseite in der Regionalliga gegenwärtig noch verhandelt werden", berichtet Leege.

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