FSV macht es sich unnötig schwer, doch das Pokaldrama bleibt aus

Zwickau - Der FSV Zwickau hat im Landespokal einmal mehr den Worten entsprechende Taten folgen lassen! Am 4:1-Viertelfinalsieg bei Einheit Kamenz gab es kaum etwas zu deuteln.

Toni Wachsmuth (r.) beim Kopfballduell mit dem Kamenzer Toni Barnickel.
Toni Wachsmuth (r.) beim Kopfballduell mit dem Kamenzer Toni Barnickel.  © Picture Point/ Gabor Krieg

Bei der Anmoderation auf der obligatorischen Pressekonferenz gaben die Gastgeber den fairen Verlierer:

"Das Normale ist eingetreten. Unsere Gäste haben verdient mit 4:1 gewonnen."

Das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf wider, wenngleich sich die Ostsachsen enorm ins Zeug legten, um der drei Klassen höher spielenden Konkurrenz aus Westsachsen bestmöglich Paroli zu bieten. Ein Pokaldrama konnten die Lessingstädter aber nicht inszenieren.

"Man hat gesehen, warum sie zurecht in der Landesliga ganz vorne stehen und dass, egal wie der Gegner heißt, weniger als 100 Prozent nicht reichen", bescheinigt Sportdirektor David Wagner Kamenz eine starke Vorstellung:

"Wir sind gut ins Spiel gestartet und wurden dafür früh belohnt. Danach sind wir ein Mal bei einer Ecke unachtsam und bekommen prompt den Ausgleich, wodurch wir es uns unnötig schwer gemacht haben."

Ronny König brachte den Favoriten auf Vorlage von Janik Mäder noch vor der Pause zurück auf Kurs. "Das Tor ist wichtig gewesen. Wenn es nicht fällt, wird die zweite Halbzeit richtig unangenehm, weil sich der Gegner noch mehr hinten reinstellt und auf Konter geht", so Wagner.

Stattdessen nahm das Geschehen den erwarteten Lauf. "Wir haben uns die nötigen Chancen erspielt, die Wachser und Tarsis gut genutzt haben", geht Wagner auf die finalen Kopfball-Treffer von Toni Wachsmuth und Tarsis Bonga ein.

Einheit-Coach Frank Rietschel gratulierte den Gästen sportlich fair.
Einheit-Coach Frank Rietschel gratulierte den Gästen sportlich fair.  © Picture Point/Gabor Krieg
"Maskenmann" Toni Wachsmuth klatscht nach der Partie mit den Zwickauer Fans ab.
"Maskenmann" Toni Wachsmuth klatscht nach der Partie mit den Zwickauer Fans ab.  © Picture Point/Gabor Krieg

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