Torjäger Huth & Co. vom FSV Zwickau wollen Bayern den Spaß rauben

Zwickau - FSV Zwickau gegen Bayern München II., arrivierter Drittligist trifft Sonntagnachmittag auf Aufsteiger. Von der Papierform her ist es ein klassisches Mittelfeldduell, denn Zwickau (15) und die Bayern (17) trennen lediglich zwei Zähler. Doch der Teufel steckt im Detail!

FSV Zwickau-Coach Joe Enochs.
FSV Zwickau-Coach Joe Enochs.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Elf von Sebastian Hoeneß, Sohn von Dieter und Neffe von Uli Hoeneß - beides absolute Bayern-Koryphäen - performt seit Wochen stark, hat nur eins der letzten sieben Spieler verloren, aber vier gewonnen.

Was den Transfermarkt-Check anbelangt, mutet es wie ein Duell zwischen Trabant und BMW an. Zwickau bringt schlanke 4,5 Millionen Euro auf die Waage, Bayern II. 43,88 Mio. Euro.

Die "kleinen" Bayern sollten aber trotzdem auf der Hut(h) sein! Denn mit Elias Huth wartet bei den Westsachsen einer, der weiß wo das Tor steht. Der 22-Jährige Angreifer steht in der 3. Liga für vier Treffer und drei Vorlagen, ist damit der gefährlichste Zwickauer Stürmer und zugleich teaminterner Top-Scorer. Im Sachsenpokal erzielte der Youngster gegen Siebtligist Tapfer Leipzig (13:0) als Joker drei weitere Tore.

Die Leihgabe des 1. FC Kaiserslautern hat eingeschlagen - sehr zur Freude von Spieler und Verein. "Stand jetzt bin ich absolut zufrieden. Der Plan war, Spielzeit zu bekommen - und das ist aufgegangen. Ich bin froh darüber mich jetzt hier weiterzuentwickeln", meint Huth.

Elias Huth (r., gegen den Lauterer José-Junior Matuwila) will heute mit seinen FSV-Kollegen die Amateure - und möglicherweise mitwirkenden Profis -des FC Bayern München ärgern.
Elias Huth (r., gegen den Lauterer José-Junior Matuwila) will heute mit seinen FSV-Kollegen die Amateure - und möglicherweise mitwirkenden Profis -des FC Bayern München ärgern.  © Picture Point/Gabor Krieg

Vor der Partie gegen die Bayern Amateure hat er trotz der bisherigen Ergebnisse gehörigen Respekt.

"Es ist ein großer Name. Unabhängig davon wer von der ersten Mannschaft herunterkommt, sind sie robust und individuell sehr gut besetzt", weiß Huth.

Gleiches trifft auch auf den FSV Zwickau zu. Die Bayern sind spielstark, haben Spaß daran, den Ball laufen zu lassen.

Genau dort will Coach Joe Eochs ansetzen: "Wir müssen ihnen den Spaß am Fußball nehmen. Das ist uns zuletzt gegen Halle auch sehr gut gelungen."

Heißt konkret: Zwickau will den Gegner zeitig attackieren, in Zweikämpfe verwickeln, wo technische Finesse - und auch Marktwerte - nicht über Sieg oder Niederlage entscheiden.

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