Viteritti behält vom Punkt die Nerven, Joker Hauptmann sticht: FSV feiert ersten Heimsieg!

Zwickau - Erster Heimdreier für den FSV Zwickau! Vor 7342 Zuschauern setzten sich die Westsachsen mit 2:0 (1:0) gegen den weiterhin sieglosen FC Carl Zeiss Jena durch.

Voller Körpereinsatz: Elias Huth im Zweikampf mit Eroll Zejnullahu.
Voller Körpereinsatz: Elias Huth im Zweikampf mit Eroll Zejnullahu.  © Picture Point/Gabor Krieg

FSV-Coach Joe Enochs kehrte nach der 1860-Pleite wieder zum gewohnten 3-5-2 zurück, mit dem der FSV in Meppen (2:0) und gegen Magdeburg (0:0) ohne Gegentor geblieben war. Und die Zwickauer fühlten sich in dem System sichtlich wohl.

Es ging flott zur Sache. Auch Jena merkte man die drei Pleiten in den ersten drei Spielen kaum an. Jedenfalls wirkt ein angeknackster Gegner anders, als es die Thüringer taten.

René Eckardt leitete den Angriff mit einem Pass zu Eroll Zejnullahu ein. Der steckte tief auf Daniele Gabriele, wodurch der Jenaer Zehner frei vor Johannes Brinkies auftauchte, der sich im richtigen Moment in den Ball warf und mit dem Schienbein parierte (15.).

Auf der Gegenseite rauschte ein Freistoß von Fabio Viteritti am langen Pfosten vorbei (17.). Zwickau ließ Jena danach zu oft gewähren. Einen Abschluss von Julian Günther-Schmidt konnte Davy Frick noch vereiteln (25.). Ole Käupers Schuss wurde gefährlich abgefälscht (31.).

Fabio Viteritti (2.v.l.) wird von seinen Mitspielern gefeiert, er schoss das 1:0 für Zwickau.
Fabio Viteritti (2.v.l.) wird von seinen Mitspielern gefeiert, er schoss das 1:0 für Zwickau.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Gastgeber mussten mehr für Entlastung sorgen und das taten sie dann auch!

Leon Jensen fasste sich aus der zweiten Reihe ein Herz (34.). Sein Schuss knallte allerdings nur an den Pfosten. Doch jetzt war Zug drin.

Nach einem Trikotzupfer an Ronny König entschied Referee Michael Bacher auf Strafstoß. Viteritti (42.) schnappte sich die Kugel und verwandelte trocken halbhoch rechts. Das tat dem Spiel gut!

Jena musste nach der Pause aufmachen und Zwickau bekam Räume. Viteritti zog auf und davon, sodass Dominik Rohr ihn nur mit einer Notbremse stoppen konnte, für die er Rot sah (81.).

In Überzahl machte der eingwechselte Marius Hauptmann (90.) alles klar.

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