FSV-Kicker und Ex-Jenaer Hehne heiß aufs Ostderby: "Gebe richtig Gas!"

Zwickau - Beim FSV Zwickau brennen sie auf das Ostderby gegen den FC Carl Zeiss Jena! Das gilt ganz besonders für die Ex-Jenaer Davy Frick, Nils Miatke, Denis Jäpel und allen voran Maurice Hehne.

Zwickaus Maurice Hehne (hinten, im Zweikampf mit dem Magdeburger Sören Bertram) brennt auf das Ostderby gegen seinen Ex-Verein FC Carl Zeiss Jena.
Zwickaus Maurice Hehne (hinten, im Zweikampf mit dem Magdeburger Sören Bertram) brennt auf das Ostderby gegen seinen Ex-Verein FC Carl Zeiss Jena.  © Picture Point/Gabor Krieg

Sieben Jahre verbrachte der gebürtige Pößnecker im Carl-Zeiss-Nachwuchs.

Von 2006 bis 2013 erlernte der 22-jährige Innenverteidiger an den Kernbergen das Fußball-ABC.

Später ging es weiter zum SV Werder Bremen und Hannover 96, von wo aus Hehne im Sommer nach Westsachsen wechselte.

"Das Spiel hat schon was. Aber weniger wegen meiner Vergangenheit, sondern der aktuellen Situation. Jena ist nach den drei Niederlagen angeknackst, und wir wollen das 0:3 in München wiedergutmachen", erwartet Hehne ein Spiel mit offenem Visier.

"Carl Zeiss muss punkten, und wir wollen an die Heimstärke aus der letzten Rückrunde anknüpfen", so der Abwehrspieler.

Bestenfalls geschieht das mit Hehne in der Startelf. "Meine Eltern und meine Schwester werden da sein", verleiht ihm deren Kommen zusätzliche Power.

Maurice Hehne hofft auf einen Startelfeinsatz, denn auch seine Eltern und Schwester werden vor Ort sein.
Maurice Hehne hofft auf einen Startelfeinsatz, denn auch seine Eltern und Schwester werden vor Ort sein.  © Picture Point/Gabor Krieg

Vater Uwe war bereits beim 2:0-Sieg in Meppen vor Ort, nahm für den Trip zwölf Stunden Fahrtzeit im Auto auf sich.

Dort und beim ersten Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg (0:0) war Sohn Maurice in der Dreierkette gesetzt, spielte 90 Minuten durch.

Die jüngste Pleite bei den Sechzigern - Zwickau spielte im 4-4-2 mit Doppelsechs - erlebte "Mo" allerdings auf der Bank.

"Wegen der englischen Woche hat der Trainer rotiert. Der Konkurrenzkampf ist halt extrem hoch. Da hat es jeder verdient zu spielen", nimmt Hehne die Nichtnominierung sportlich.

Gegen seinen Ex-Klub giert er aber nach dem Startelf-Einsatz. "Ich gebe immer Gas. Natürlich entscheidet am Ende der Trainer, aber in der Dreierkette hatten wir bisher ein sehr gutes Gefühl. Die Abstimmung hat gepasst, und Davy Frick hat sehr gut das Zepter geschwungen."

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