Sieg bei Budissa: FSV steht zum 5. Mal im Pokalfinale!

Bautzen - Der FSV Zwickau steht zum fünften Mal im Endspiel um den Sachsenpokal! Der Drittligist setzte sich am Mittwochabend bei Regionalligist Budissa Bautzen vor 1084 Zuschauern standesgemäß mit 2:0 (2:0) durch.

FSV-Angreifer Lion Lauberbach (M.) traf zum vorentscheidenden 2:0 für Zwickau.
FSV-Angreifer Lion Lauberbach (M.) traf zum vorentscheidenden 2:0 für Zwickau.  © Picture Point/S. Sonntag

Der FSV trifft nun am 25. Mai auf den Sieger der zweiten Halbfinalpaarung Chemnitzer FC gegen Lok Leipzig.

FSV-Coach Joe Enochs ließ wie erwartet die beste Elf spielen (TAG24 berichtete). Einzig Nils Miatke und Nico Antonitsch erhielten eine Verschnaufpause.

Die angeschlagenen Morris Schröter und Julius Reinhardt waren nur in Zivil angereist.

Auch ohne die Vier wurden die Westsachsen ihrer Favoritenrolle bereits in der ersten Halbzeit gerecht.

Nach einer Ballstafette über Davy Frick und Reinhardt-Vertreter Mike Könnecke kam Ronny König (20.) halblinks zum Abschluss und schoss trocken rechts unten ein.

Bautzen versteifte sich keineswegs nur auf die bloße Verteidigung und meldete sich durch einen Lattentreffer von Mateusz Ciapa (39.) zurück.

FSV-Torjäger Ronny König brachte Zwickau mit seinem 1:0 auf die Siegerstraße.
FSV-Torjäger Ronny König brachte Zwickau mit seinem 1:0 auf die Siegerstraße.

Auf der Gegenseite zog Zwickau kurz vor dem Pausenpfiff den schönsten Spielzug der ersten Halbzeit auf. Der fleißig Könnecke ging zur Grundlinie und legte zurück auf Lauberbach (45.) - 2:0.

Die sichere Führung im Rücken und das wichtige Drittligaspiel bei der SpVgg Unterhaching vor der Brust, wechselte der FSV in den Verwaltungsmodus. Hier war der Drops Mitte der zweiten Halbzeit praktisch gelutscht.

So sah es wohl auch ein Teil der gut 350 mitgereisten FSV-Fans. Weil die Mannschaften auf dem Rasen kein Feuerwerk abbrannten, griffen sie zu ihren mitgebrachten Pyroerzeugnissen und nebelten die Gegengerade ein.

Als sich der Rauch verzogen hatte, tauchten die Budissen noch zwei Mal gefährlich am Strafraum auf, doch FSV-Keeper Johannes Brinkies vereitelte beide Chancen mit sehenswerten Flugparaden.

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