Nach erster FSV-Saisonniederlage: Wachsmuth fehlt die Ruhe im Team

Zwickau - Nun hat es den FSV Zwickau erwischt! Am fünften Spieltag setzte es bei Carl Zeiss Jena (1:2) durch einen fragwürdigen Foulstrafstoß die erste Saisonniederlage. Die Pleite ist eine bittere Pille, die die Westsachsen schnell verdauen müssen.

Toni Wachsmuth (l.) fordert Reife statt Schiri-Schelte vor dem Spiel am Sonntag gegen Kaiserslautern.
Toni Wachsmuth (l.) fordert Reife statt Schiri-Schelte vor dem Spiel am Sonntag gegen Kaiserslautern.  © Picture Point/Roger Petzsche

„Die Elfmeterentscheidung hat Einfluss auf den Spielausgang genommen. Es war der Knackpunkt: Für uns schlecht, für Jena gut. Trotzdem dürfen wir nicht alles auf diese Szene ziehen und die Schuld alleine beim Schiedsrichter suchen“, gab sich Toni Wachsmuth salomonisch.

Er übte gleichzeitig Selbstkritik: „In der ersten Halbzeit hätten wir ruhiger und flacher spielen müssen, um die Kontersituationen besser umzusetzen.“

Nach Wachsmuths Elfmetertor waren dicke Chancen für einen zweiten Treffer vorhanden. Doch bei den Abschlüssen von Christian Bickel (36.) und Nils Miatke (37.) stand jeweils das Quergebälk im Weg.

„Jena hat danach mehr Druck erzeugt und in der zweiten Halbzeit auf zwei Stürmer umgestellt. Dann machen sie den Ausgleich“, resümiert Wachsmuth.

Die gleiche Erfahrung mussten die Zwickauer auch bei den bisherigen Auswärtsspielen in Karlsruhe (1:1) und Braunschweig (1:1) machen, mit dem Unterschied das unter dem Strich wenigstens gepunktet wurde. In Jena stand trotz der fünften 1:0-Führung in Folge erstmals eine Niederlage zu Buche.

„Am Sonntag müssen wir gegen Kaiserslautern zeigen, dass wir mit so einem Ergebnis umgehen können und uns eine Niederlage nicht umwirft“, gibt sich Wachsmuth kämpferisch.

Schmach-Elfmeter: Phillp Tietz (Carl Zeiss Jena) verwandelt zum 1:2-Endstand. FSV-Torhüter Johannes Brinkies hat keine Chance.
Schmach-Elfmeter: Phillp Tietz (Carl Zeiss Jena) verwandelt zum 1:2-Endstand. FSV-Torhüter Johannes Brinkies hat keine Chance.  © Picture Point/Gabor Krieg

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