FSV-Trainer Enochs nach Streithahn-Attacke: "Das macht man nicht!"

Halle - Turbulente Nachspielzeit im Ostduell zwischen dem Halleschen FC und FSV Zwickau! Mit dem Abpfiff kochten die Emotionen hoch. Plötzlich gerieten FSV-Trainer Joe Enochs und der Ex-Zwickauer Bentley Baxter Bahn verbal aneinander.

Schiedsrichter Harm Osmers (m.) trennt Trainer Joe Enochs (l.) und Bentley Bexter Bahn.
Schiedsrichter Harm Osmers (m.) trennt Trainer Joe Enochs (l.) und Bentley Bexter Bahn.  © Picture Point/Gabor Krieg

Bundesliga-Schiri Harm Osmers, der die hart umkämpfte Partie gut im Griff hatte, ging sofort dazwischen, trennte die beiden Streithähne. Später beruhigte HFC-Coach Torsten Ziegner das Gemüt von Enochs.

Der US-Amerikaner bedankte sich auf der Pressekonferenz bei seinem Trainerkollegen.

"Das Gespräch mit Torsten war sehr gut. In dieser Szene auf Baxter zuzulaufen, war nicht in Ordnung. So etwas macht man als Trainer nicht. Ich habe eine Vorbildfunktion. Dafür entschuldige ich mich", zeigte sich Enochs einsichtig.

Das tat der Hallenser Torschütze, der 2017/18 28 Mal für Zwickau in der 3. Liga auflief, auch. "Wir beide sind sehr emotionale Typen. Da war nichts unter der Gürtellinie, sondern alles im Rahmen. Wir haben uns schnell wieder die Hand gereicht. Alles gut", meinte Bahn.

Das Prädikat "alles gut" galt aus seiner Sicht nicht für den HFC-Auftritt. "Wir wollten zu Hause gewinnen, sind mit dem 1:1 entsprechend unzufrieden", betonte Bahn: "Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. Das Wort Mentalität ist derzeit in aller Munde. Eklig, fies und gallig in den Zweikämpfen zu sein, das hat Zwickau vor der Pause einfach besser hinbekommen."

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