FSV-Stürmer Huth erklärt sein Doppelpack

Zwickau - Elias Huth hatte vor der Heimpartie gegen Preußen Münster (4:2) mehr Leidenschaft eingefordert und forsch betont: "Wir sind selbstbewusst genug zu sagen: Wir können dieses Spiel gewinnen." Die Zwickauer hielten sich daran und zeigten am Sonnabend eine Reaktion auf das 1:2-Pokalaus bei Fünftligist Inter Leipzig.

Die FSV-Fans feierten ihren Doppeltorschützen mit "Huuuth"-Rufen.
Die FSV-Fans feierten ihren Doppeltorschützen mit "Huuuth"-Rufen.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Es ist wichtig gewesen, dass wir andere Eigenschaften an den Tag legen, als wir es am Mittwoch gegen Leipzig getan haben.

Dass das Ergebnis obendrein noch gestimmt hat, freut uns umso mehr", meint Huth. Der 22-jährige Angreifer traf beim so wichtigen Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten gleich doppelt.

In der ersten Hälfte kam er in der Nachspielzeit nach einem zweiten Ball von Marcus Godinho am kurzen Pfosten vor Preußen-Keeper Oliver Schnitzler zum Zug und köpfte mit dem Pausenpfiff zum 2:1 ein (45.+1).

"Als Stürmer ist es meine Aufgabe, zwischen den Innenverteidigern zu lauern."

Großartige Jubelarien brachen zur Halbzeitpause in der Kabine deswegen aber nicht aus.

"Es war nicht so, dass wir ausgelassen gefeiert hätten. Wir sind konzentriert geblieben, weil wir wussten, dass noch harte 45 Minuten zu gehen waren", berichtet Huth.

Fans feiern Torschütze Elias Huth mit langgezogenen "Huuuuth"-Rufen

Sein zweiter Streich! Elias Huth (M.) trifft volley zum zwischenzeitlichen 4:1.
Sein zweiter Streich! Elias Huth (M.) trifft volley zum zwischenzeitlichen 4:1.  © Frank Kruczynski

Sein Treffer war trotzdem Gold wert, denn er fungierte als Dosenöffner.

Münster musste angreifen und fing sich sofort zwei Konter ein, die Morris Schröter (49.) und Huth (51.) eiskalt ausnutzten.

"Sie haben aufgemacht, aber auch merklich Druck ausgeübt", so Huth. Die Westfalen kamen aber erst spät durch ein Eigentor von Schröter (81.) zum 2:4.

Huth: "Wir waren bemüht, nicht noch das 3:4 zu fangen, hatten das Spiel aber ganz gut im Griff und haben den Sieg dann auch eingefahren."

Dass der Doppeltorschütze von den Fans einmal mehr mit ausgedehnten "Huuuuth-Rufen" gefeiert wurde, ging runter wie Öl. Ein breites Lächeln huschte danach über Huths Gesicht.

Trotzdem gab sich der junge Angreifer nach seinen Drittliga-Treffern Nummer sechs und sieben betont bescheiden: "Die anderen geben genauso Gas wie ich. Ich bin froh, hier zu sein."

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