Lange und Lauberbach schießen dezimierte Würzburger ab: FSV jetzt schon 6.!

Zwickau - Der FSV Zwickau feiert schöne Ostern! Vor 5051 Zuschauern besiegten die Westsachsen die Würzburger Kickers mit 2:0 (0:0) und rücken auf den sechsten Tabellenplatz vor. Der Klassenerhalt rückt damit in greifbare Nähe!

Sebastian Schuppan und Ronny König.
Sebastian Schuppan und Ronny König.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die drei Punkte wanderten aber nicht einfach so ins Osterkörbchen. Dafür waren die Kickers ein richtig harter Brocken. Zwickau bekam die Unterfranken in der ersten halben Stunde nur schwer gestellt und konnte sich bei Johannes Brinkies bedanken, dass dieser eine Direktabnahme von Sebastian Schuppan (16.) noch pariert bekam.

Mit der Zeit legten die Westsachsen endlich ihren Respekt ab und trauten sich auch mal etwas. So wie Lion Lauberbach (29.), der aus 20 Metern einfach mal abzog. Pech für den 21-Jährigen: Sein Schuss klatschte an den linken Pfosten. Im direkten Gegenzug konterte Würzburg blitzschnell. Nico Antonitsch grätschte ins Leere und plötzlich standen drei Kickers-Angreifer am Strafraum frei. Simon Skarlatidis legte nach links zu Dominic Baumann (30.), der am bockstarken Brinkies scheiterte. Ronny König (37.) und Lauberbach (39.) vergaben wiederum auf Zwickauer Seite.

Jetzt wurde es ein offener Schlagabtausch, den Würzburgs Fabio Kaufmann etwas zu wörtlich nahm. Für seinen Ellenbogencheck gegen Nils Miatke gab es kurz vor der Pause glatt Rot.

Sebastian Schuppan (l.) im Zweikampf mit Morris Schröter.
Sebastian Schuppan (l.) im Zweikampf mit Morris Schröter.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zwickau hatte etwas mehr als eine komplette Halbzeit in Überzahl vor sich, ließ aber die ersten knapp 30 Minuten ungenutzt verstreichen. Im Gegenteil musste man sogar froh sein, dass Skarlatidis nachdem er René Lange wie eine Slalomstange stehen ließ und Brinkies der Ball durchrutschte, noch Morris Schröter auf der Linie Gewehr bei Fuß stand (53.).

Würzburg kämpfte aufopferungsvoll und ungestüm. Patrik Sontheimer räumte Schröter kurz vor dem Strafraum ab und kassierte die nächste rote Karte. Diesen Vorteil musste der FSV einfach nutzen! Dachte sich auch René Lange, der sich beim fälligen Freistoß den Ball schnappte und aus 25 Metern gefühlvoll einschoss (70.).

Lauberbach machte spät den Deckel drauf (90.).

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