Unter den Augen vom Heidenheim-Coach: FSV-Reinhardts Erfolgsstory geht weiter

Zwickau - Unterhaching war für den FSV Zwickau bisher kein gutes Pflaster. In vier Auswärtsspielen setzte es vier Pleiten. Überhaupt gab es vor der laufenden Saison nix zu holen. Das Hinspiel (2:2) brachte im neunten Vergleich den ersten Punkt. Am Sonntag folgte der erste Sieg (1:0) und der war so wichtig!

Julius Reinhardt (M.) legte sich mit Hachings Jim-Patrick Müller an.
Julius Reinhardt (M.) legte sich mit Hachings Jim-Patrick Müller an.  © Picture Point

"Wir saßen am Sonnabend im Bus und haben die anderen Ergebnisse verfolgt. Zwischen absoluter Ruhe und Euphorie war alles dabei", mussten Julius Reinhardt und Co. angesichts der Siege von Jena oder Lotte liefern, um nicht in den Abstiegsstrudel hineinzugeraten.

Ausgerechnet in Unterhaching, wo noch nie etwas gelang! Da bekam so mancher FSVer Fracksausen. Nicht aber Reinhardt, dem die Rand-Münchner besonders liegen.

Mit Braunschweig, Offenbach, Heidenheim, Chemnitz und Zwickau hatte er vor letztem Sonntag fünf Siege bei einem Remis sowie einen Aufstieg gefeiert. "Ich persönlich verbinde viele gute Erinnerungen mit Unterhaching, bin hier 2011 mit Braunschweig vorzeitig in die 2. Bundesliga aufgestiegen."

Heidenheim-Trainer Frank Schmidt sah Spiel von Pressetribüne aus

Heidenheim-Coach Frank Schmidt schaute zu.
Heidenheim-Coach Frank Schmidt schaute zu.  © DPA

Mit dem FSV machte er nun einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt: "Ich freue mich sehr, dass es auch diesmal mit den drei Punkten geklappt hat. Die waren enorm wichtig. Über die gesamte Saison haben wir bisher enorm viel investiert und jetzt kommen die entscheidenden Spiele!"

Auf die schaut nicht nur die komplette 3. Liga, sondern auch so mancher Kiebitz aus der 2. Bundesliga - wie der Heidenheimer Trainer Frank Schmidt.

Der verfolgte das Spiel von der Pressetribüne aus mit großem Interesse und sah, wie sein Ex-Schützling Julius Reinhardt im defensiven Mittelfeld Meter abspulte und Gras fraß.

"Ich habe ihn wahrgenommen, gehe aber nicht davon aus, dass er wegen mir da war", muss der 31-Jährige schmunzeln.

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