FSV-Dauerläufer Schröter fordert mehr Mut

Zwickau - Im Hinspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern fehlte Morris Schröter wegen einer Schambeinentzündung. Eine Rückkehr war damals nicht abzuschätzen. Sein Saisondebüt absolvierte der 23-Jährige erst acht Wochen später Ende Oktober bei Wehen Wiesbaden.

Morris Schröter (l.) im Zweikampf mit Lauterns Florian Pick.
Morris Schröter (l.) im Zweikampf mit Lauterns Florian Pick.  © Imago

Seither ist Schröter wieder fester Bestandteil der ersten Elf und außer beim Wiesbaden-Spiel stets gesetzt gewesen. Zuletzt beackerte der laufstarke Rechtsaußen seine Seite drei Mal in Folge über die kompletten 90 Minuten. Bei den winterlichen Platzverhältnissen kein Zuckerschlecken, wie sich beim 1:1 auf dem Kaiserslauterer Betzenberg zeigte.

Solange das Ergebnis stimmt, nimmt es Schröter locker: "Wir mussten bis zur letzten Minute verteidigen und wurden spät belohnt. Nur so geht es!"

Zwickau hat sich gegen Kaiserslautern wieder aufgerappelt - wie das Stehaufmännchen Schröter, das monatelang nicht wusste, wie es weitergehen würde. "Spielerisch war das 1:1 nicht verdient, dafür vom Einsatz und Willen her. Damit erkämpfst du dir das nötige Glück", weiß Schröter.

Und auch, dass man sich nicht nur auf Fortuna verlassen sollte: "Gegen Lotte am Sonnabend müssen wir uns mutiger mit dem Ball anstellen. Was wir mitnehmen ist die Leidenschaft. Die brauchen wir, egal ob auf dem Betzenberg oder sonst wo."

Morris Schröter ist fester Bestandteil der ersten Elf in Zwickau.
Morris Schröter ist fester Bestandteil der ersten Elf in Zwickau.  © Picture Point

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