FSV Zwickau mit klarem Sieg gegen Münster! Viteritti-Kracher sorgt für Blitz-Start

Zwickau - Der FSV Zwickau hat nach dem blamablem Ausscheiden im Sachsenpokal die richtige Antwort geliefert. Gegen Preußen Münster feierten die Westsachsen zuhause vor 4044 Zuschauer ein klares 4:2 (2:1).

FSV-Kicker Elias Huth bei Trorjubel zum 4:1.
FSV-Kicker Elias Huth bei Trorjubel zum 4:1.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Wir wollen gut ins Spiel kommen", hatte Zwickaus Coach Joe Enochs vorab noch einmal betont. Seine Elf beherzigte diese Worte und startete furios.

Fabio Viteritti (3.) jagte einen direkten Freistoß aus 25 Metern genau in den rechten Giebel. So etwas spielt gegen einen seit elf Spielen sieglosen Kontrahenten in die Karten - sollte man meinen.

Doch Zwickau leistete im direkten Gegenzug fleißig Aufbauhilfe. Leon Jensen spielte am Mittelkreis einen folgenschwerem Fehlpass. Münster schaltete blitzschnell um. Rufat Dadashov scheiterte an Johannes Brinkies, den Nachschuss versenkte Seref Özcan (4.).

Zwickau machte den Gegner unnötig stark und Preußen-Angreifer Heinz Mörschel (6./24.) hätte jeweils per Kopf nachlegen können. Die Rot-Weißen besaßen in der flotten Partie, die phasenweise in einen offenen Schlagabtausch überging, ebenfalls ihre Möglichkeiten, doch das Tor schien wie vernagelt.

Morris Schröter (17.) und Jensen (18./43.) verzogen jeweils. Dazu verweigerte Schiedsrichter Marcel Gasteier einen glasklaren Elfmeter nach Trikotzupfer von Ole Kittner an Ronny König (30.).

In der zweiten Hälfte klingelte es für den FSV

FSV-Spieler Christopher Handke im Zweikampf mit Münster-Spieler Heinz Mörschel und Rufat Dadashov.
FSV-Spieler Christopher Handke im Zweikampf mit Münster-Spieler Heinz Mörschel und Rufat Dadashov.  © Picture Point/Roger Petzsche

Als sich schon alles auf ein 1:1 zur Halbzeitpause eingestellt hatte, schlug Elias Huth (45.+1) doch noch zu.

Marcus Godinho hatte sich zuvor an der rechten Strafraumecke im Kopfballduell energisch durchgesetzt und an den Fünfer verlängert, wo Huth vor Oliver Schnitzler an den Ball kam.

Münster musste nach dem Seitenwechsel zwangsläufig aufmachen und wurde sofort ausgekontert. Jensen spielte quer zu Schröter (49.), der in den Strafraum eindrang und aus vollem Lauf in den rechten Winkel einschoss.

Nur zwei Minuten später sorgte Huth nach feinem Heber von Viteritti für die Vorentscheidung. Dadashov (81.) betrieb lediglich Ergebniskosmetik.

FSV-Spieler Christopher Handke im Zweikampf mit Münster-Spieler Heinz Mörschel und Rufat Dadashov.
FSV-Spieler Christopher Handke im Zweikampf mit Münster-Spieler Heinz Mörschel und Rufat Dadashov.  © Picture Point/Roger Petzsche

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