FSV-Wegkamp: "Müssen nicht den schönsten Fußball spielen"

Zwickau - Wer sich Zweitligaabsteiger und Aufstiegsaspirant MSV Duisburg trotz richtig guter Chancen 1:3 geschlagen geben muss, kann entweder in Schönheit sterben oder mit sich hadern. Beim FSV Zwickau machen sie Letzteres. Und sie tun gut daran, denn nur so geht es voran!

Neuzugang Gerrit Wegkamp haut sich beim FSV rein, auch wenn's mal weh tut.
Neuzugang Gerrit Wegkamp haut sich beim FSV rein, auch wenn's mal weh tut.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Wir haben mutig verteidigt und nach vorn gespielt. Deswegen sind wir zurecht mit dem 1:0 belohnt worden. Der Ausgleich fällt danach zwar zu schnell, aber wir besitzen weiterhin die Chancen", meinte Zwickaus Führungstorschütze Gerrit Wegkamp. Er selbst besaß beim Stand von 1:1 die dicke Gelegenheit die Gäste per Kopf erneut in Front zu bringen: "Den Ball muss ich besser setzen. Den reinzumachen verlange ich von mir selbst."

So viel Selbstkritik ehrt ihn. Daran muss sich der 26-jährige Angreifer messen lassen. Gleichzeitig nimmt er aber auch seine Nebenleute in die Pflicht: "Wir müssen uns noch mehr Chancen erarbeiten, eine Flanke nach der anderen spielen. Um einen langen Ball zu schlagen, dürfen wir uns nicht zu schade sein."

Genau das ist einer von Zwickaus Trümpfen. Beim 1:0 in Duisburg spielte Fabio Viteritti aus dem linken Halbfeld tief. Ronny König ging in den Zweikampf mit Marvin Compper, der das Leder unfreiwillig auf den Schlappen von Wegkamp weiterleitete. "Wir sind nicht die Mannschaft, die den schönsten Fußball spielen muss", rechtfertigt "Wego" den FSV-Stil.

In der noch jungen Saison führte der zu zwei Siegen und einem Remis - jeweils ohne Gegentor - und nächsten Montag zuhause gegen Kaiserslautern zum nächsten Dreier? "Das ist ein Kracher. Wenn wir genauso mutig spielen wie in Duisburg, holen wir den Dreier", ist Wegkamp überzeugt.

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