Dynamo-Krawallmacher vor FSV-Spiel gestoppt

Rostock - Wollten Dynamo-Krawallmacher das Zwickauer Auswärtsspiel bei Hansa Rostock nutzen, um Krawall zu machen? Im Kielwasser der FSV-Fans machten sich letzten Sonnabend gewaltbereite Dresdner auf den Weg gen Ostseeküste. Kurz vor der Ankunft nahm ihr dann die Polizei den Wind aus den Segeln.

Den FSV Zwickau und Dynamo Dresden verbindet eine enge Fan-Freundschaft.
Den FSV Zwickau und Dynamo Dresden verbindet eine enge Fan-Freundschaft.  © Picture Point

"Auf der Anreise wurden mehrere Fahrzeuge gesichtet, in denen sich offensichtlich Anhänger der SG Dynamo Dresden befanden. Durch Polizeibeamte wurden die drei Kleintransporter und sechs Pkws, besetzt mit 67 Personen, in Rostock kontrolliert", berichtet Dörte Lembke, Pressesprecherin der Polizei Rostock.

Die Beamten fanden elf Sturmhauben und Vermummungsgegenstände, 18-mal Schutzbewaffnung, diverse Pyrotechnik sowie Schlagwerkzeuge und Messer. Nicht auszudenken, was passiert, wenn diese Gegenstände zum Einsatz gekommen wären.

"Aufgrund dieses Fundes ging die Rostocker Polizei nun nicht mehr von friedlichen Absichten der Dresdner Fangruppierung aus und sprach den Angehaltenen Aufenthalts- und Betretungsverbote für das Stadtgebiet der Hansestadt Rostock aus. Durch Bereitschaftspolizisten wurden die neun Fahrzeuge anschließend aus dem Bundesland hinausbegleitet", so Lembke. Zudem wurden 13 Strafanzeigen erstattet.

Das Ostduell selbst wurde von 14185 Zuschauern, darunter 380 Auswärtsfans, besucht und verlief ohne nennenswerte Vorkommnisse.

Pyrotechnik, Sturmhauben, Schlagwerkzeuge: Gewaltbereite Dynamo-Anhänger waren in Rostock offenbar auf Krawall aus.
Pyrotechnik, Sturmhauben, Schlagwerkzeuge: Gewaltbereite Dynamo-Anhänger waren in Rostock offenbar auf Krawall aus.  © Lutz Hentschel

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