Nach FSV-Sieg gegen Wiesbaden gab's bei Zwickau eine spontane Basketball-Runde

Zwickau - Joe Enochs fühlte sich am Sonnabend in seine aktive Zeit als Fußball-Profi zurückversetzt. Was der FSV Zwickau gegen den SV Wehen Wiesbaden (2:1) ablieferte, war genau das, wofür der FSV-Coach als Spieler früher einstand und was ihn in Osnabrück zur Legende machte.

Nico Antonitsch (v.l.), Tarsis Bonga, Bryan Gaul und Coach Joe Enochs staunen nicht schlecht, als Athletiktrainer Christoph Rezler den Ball gekonnt im Korb versenkt.
Nico Antonitsch (v.l.), Tarsis Bonga, Bryan Gaul und Coach Joe Enochs staunen nicht schlecht, als Athletiktrainer Christoph Rezler den Ball gekonnt im Korb versenkt.  © privat

"Ich liebe diese Leidenschaft, das Spiel gegen den Ball und den Mut nach vorne zu gehen. Damit kann ich mich komplett identifizieren", freute sich Enochs.

Sichtlich ausgelassen wurde der Achtungserfolg gegen Aufstiegsaspirant Wiesbaden von jedem Einzelnen zelebriert.

Wobei "einzeln" in Zwickau nicht wirklich passt. Dort wird zusammengehalten - und zusammen gefeiert.

Enochs und Athletiktrainer Christoph Retzler schnappten sich am späten Sonnabendnachmittag kurzerhand einen Basketball und warfen ein paar lockere Körbe.

Etwas später gesellten sich die US-Boys Bryan Gaul und Orrin Gaines, sowie Tarsis Bonga - sein Bruder Isaac spielt bei NBA-Klub LA Lakers - und Nico Antonitsch dazu.

Gaul und Bonga waren sofort Feuer und Flamme. Antonitsch dagegen begnügte sich bewusst mit der Zuschauerrolle. "Ich überlasse das lieber denen, die das können", wollte sich der Österreicher keine blutige Nase holen.

Zumal er vom Spiel noch gezeichnet war. Im Zweikampf mit Wiesbadens Niklas Schmidt hatte der resolute Abwehrmann mit voller Wucht den Ellenbogen abbekommen, musste wegen Nasenblutens behandelt werden.

Während dieses Foul ungeahndet blieb, wurde Antonitsch fürs Revanchefoul verwarnt. Enochs nahm den später arg Gelb-Rot-gefährdeten Rechtsverteidiger nach einer Stunde vorzeitig runter.

Bis zum Spielende fieberte Antonitsch von außen mit - im Gegensatz zum Basketballspiel. Das verließ er vorzeitig: "Ich bin eher los, wollte mir das Spitzenspiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund nicht entgehen lassen."

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