FSV will Hinrunde vergolden! Enochs hat einen 6-Punkte-Plan

Zwickau - Der Jahresendspurt für den FSV Zwickau steht an! Noch fünf Spieltage werden in der 3. Liga bis zur Winterpause absolviert, davon vier aus der Hinrunde.

Meppens Nick Proschwitz obenauf beim Kopfball gegen Karlsruhe.
Meppens Nick Proschwitz obenauf beim Kopfball gegen Karlsruhe.  © Imago

Mit 18 Punkten steht Zwickau aktuell so gut da wie nie zuvor in der Drittliga-Historie. Doch da geht noch mehr!

"Wir haben in den nächsten Wochen die Chance, die Hinrunde zu vergolden und genau das wollen wir tun. Dazu müssen die Heimspiele so angegangen werden, dass wir letztlich auch als Sieger vom Platz gehen", meint Joe Enochs.

Geht die Rechnung des FSV-Coaches auf, nehmen die Westsachsen mindestens 24 Zähler mit ins neue Jahr.

Ganz so einfach wie am Rechenschieber wird es aber nicht!

"Gegen Rostock und Unterhaching sind wir gut aufgetreten, haben jeweils geführt, doch letztlich den Sieg noch aus der Hand gegeben. Das darf sich gegen Meppen und Großaspach nicht wiederholen!", fordert Enochs.

Bruder Leichtfuß ist seit Wochen ein ungeliebter Begleiter, dessen sich die Zwickauer langsam aber sicher entledigen müssen.

FSV-Coach Joe Enochs warnt vorm Spiel gegen Meppen vor Torjäger Nick Proschwitz.
FSV-Coach Joe Enochs warnt vorm Spiel gegen Meppen vor Torjäger Nick Proschwitz.

"Kamenz hat uns im Sachsenpokal aufgezeigt, was passiert, wenn wir nicht konsequent genug agieren. Dann wird es richtig problematisch, egal, wie der Gegner heißt."

Der kommende Kontrahent heißt SV Meppen - ein Gegner, der dem FSV nie lag.

Nur ein Sieg und drei Unentschieden stehen sechs Niederlagen gegenüber - eine Horrorbilanz.

"Was früher gewesen ist, interessiert nicht, sondern nur das, was wir liefern", wischt Enochs die Ergebnisse der Vorgänger beiseite und blickt nach vorne: "Meppen wartet seit vier Spielen auf einen Sieg, wir dagegen haben vier Mal nicht verloren und zuletzt in Würzburg gewonnen. Trotzdem wissen wir um die Stärke der Meppener Offensive um Nick Proschwitz."

Besagter Proschwitz errang 2011/12 mit 17 Treffern für den SC Paderborn die Zweitliga-Torjägerkanone.

Nach einer halben Europareise mit Stationen in England, Belgien und Holland wechselte der gebürtige Weißenfelser Mitte Oktober ins Emsland, wo er in vier Drittliga-Partien bereits drei Mal knipste.

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