FSV-Coach Joe Enochs muss mit Augenmaß rotieren

Zwickau - Das nennt man solides Mittelfeld. Auf die Abstiegsplätze besitzt der FSV Zwickau nach dem 4:2-Sieg gegen den SC Preußen Münster ein Polster von sieben Zählern, der Abstand zum ersten direkten Aufstiegsplatz ist genauso groß.

Joe Enochs
Joe Enochs  © Picture Point/Roger Petzsche

"In beide Richtungen ist eine Lücke. Die nach unten hin wollten wir vergrößern. Das ist und gelungen und war auch extrem wichtig für die Moral", berichtet Coach Joe Enochs.

Damit das klappte, musste er in der englischen Wochen mit den Pokalspielen in Neugersdorf und Leipzig sowie der Liga-Partie gegen Münster "den einen oder anderen Spieler schonen. Sonst wäre es zum Sonnabend hin eng geworden."

Damit dürfte er vordergründig Nils Miatke und Morris Schröter gemeint haben, die beide in den Vorwochen nach Verletzungen zurückgekommen waren.

Miatke hatte etwas mehr als anderthalb Monate an einem Muskelbündelriss laboriert, Schröter seit Ende Oktober an einem Außenbandriss im Knöchel.

Weil Mike Könnecke (Sprunggelenks-OP) sowie Sascha Härtel (Sprunggelenksbruch und Syndesmosebandriss) langfristig ausfallen und momentan auch noch René Lange mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel außer Gefecht gesetzt ist, muss Zwickau mit Augenmaß rotieren.

Enochs: "Wir verfügen schließlich nur über 21 Feldspieler." Keeper Johannes Brinkies eingerechnet, setzten die Westsachsen bislang 19 Akteure ein - so wenig wie kein anderer Drittligist.

Zum Vergleich: Bayern II. ließ schon 27 Kicker auflaufen, Uerdingen und Köln jeweils 26. Enochs: "Aktuell gibt es bei uns zum Glück wenig Grund für großartige Veränderungen, weil wir über eine eingespielte Elf verfügen."

Joe Enochs
Joe Enochs  © Picture Point/Roger Petzsche

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