FSV-Coach Enochs hält nichts von Statistiken, Wagner legt Vertragsgespräche auf Eis!

Zwickau - Beim FSV Zwickau werden die Kräfte für den Klassenerhalt gebündelt. Solange der rein rechnerisch nicht sicher ist, steht alles hintenan.

Szene aus dem Hinspiel gegen Rostock: Ronny König (verdeckt) trifft zum 1:0 für Zwickau.
Szene aus dem Hinspiel gegen Rostock: Ronny König (verdeckt) trifft zum 1:0 für Zwickau.  © Picture Point/Gabor Krieg

Ein Auswärtssieg am Samstagnachmittag (14 Uhr) im Ostkracher beim FC Hansa Rostock würde deswegen allen entgegenkommen - Sportdirektor und Spielern.

"Intern haben wir abgesprochen, dass dem Klassenerhalt alles untergeordnet wird", legt FSV-Sportdirektor David Wagner bis dahin alle Vertragsgespräche auf Eis.

Aktuell laufen bei zehn Spielern die Verträge aus, darunter fallen Nico Antonitsch, Anthony Barylla, Alexandros Kartalis oder Morris Schröter.

Je eher der Ligaverbleib gesichert ist, desto schneller können diese Personalien geklärt werden. Früher galt die magische "45" als Zielmarke.

"Mit 45 Punkten wäre man letztes Jahr im sicheren Mittelfeld gelandet", blickt FSV-Coach Joe Enochs in die Vergangenheit.

2017/18 beantragten mit Erfurt und Chemnitz zwei Vereine die Insolvenz, bekamen neun Punkte abgezogen und stiegen abgeschlagen ab.

FSV-Sportdirektor David Wagner (l.) und Coach Joe Enochs ordnen derzeit alles dem großen Ziel Klassenerhalt unter.
FSV-Sportdirektor David Wagner (l.) und Coach Joe Enochs ordnen derzeit alles dem großen Ziel Klassenerhalt unter.  © Picture Point/Kerstin Dölitzsch

Werder II. als Drittletzter performte mit 31 Zählern ähnlich schlecht. Osnabrück kam als Tabellen-17. mit (nur) 37 Punkten ins Ziel.

Enochs schiebt deshalb allen Rechenspielen einen Riegel vor: "Ich halte nichts von diesen Statistiken." Gleiches gilt für seine persönliche Bilanz gegen Hansa Rostock.

In vier Spielen gab es keine Niederlage. Mit Osnabrück zwei Siege und ein Remis, mit Zwickau in der Hinrunde ein 2:2. "Wir können uns von der Vergangenheit nix kaufen", gibt Enochs zu bedenken.

Die Ergebnisse der Gegenwart zahlen sich dagegen sofort aus. "In den letzten drei Spielen haben wir sieben Punkte gemacht. Uerdingen, Aalen, Cottbus - das waren alles enge Spiele. Dort suchen wir uns aber nicht das heraus, was uns nicht gepasst hat, sondern das Positive. Denn genau den Weg wollen wir weitergehen", unterstreicht Sportchef Wagner.

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