FSV-Trainer Enochs plagen arge Personalprobleme

Zwickau - FSV Zwickau-Coach Joe Enochs trägt vorm Jahresabschluss gegen den SV Meppen dicke Sorgenfalten. Gleich mehrere Leistungsträger sind angeschlagen und stehen auf der Kippe.

FSV-Coach Joe Enochs bangt um Leon Jensen (l.) und Julius Reinhardt.
FSV-Coach Joe Enochs bangt um Leon Jensen (l.) und Julius Reinhardt.  © Picture Point/Roger Petzsche

Zugleich blieben in den letzten Wochen die Ergebnisse aus, zeigte der Trend nach unten. Eine Reaktion ist angesagt!

"Gegen Mannheim haben wir verdient verloren", redet Enochs nicht um den heißen Brei herum. Seine Elf ließ einfach zu viel vermissen. Es fehlten die Zuspiele auf Stoßstürmer Ronny König. Von zehn Ecken sorgte nicht eine für Gefahr. Im Gegenzug lief man fahrlässig in Konter.

Ein ähnliches Szenario gegen Meppen, und Deniz Undav & Co. nehmen Zwickau auseinander. Sportchef Toni Wachsmuth und Enochs lasen dem kickenden Personal deswegen ordentlich die Leviten.

"Für uns ist es wichtig, zu alter Stärke zurück zu finden. Das bedeutet, hinten alles konsequent zu verteidigen und vorne eklig zu sein. Letzte Woche hatten wir viel zu wenig Strafraumsituationen, wo Ronny König seine Stärken einbringen konnte. Das wollen wir gegen eine ganz starke Meppener Mannschaft ändern", so Enochs.

Die Emsländer müssen am Samstagnachmittag auf ihren wichtigen Offensivspieler Valdet Rama (Trümmerbruch in der Hand) verzichten. Der gebürtige Kosovare stand bisher für vier Treffer.

Mehrere FSV-Spieler angeschlagen

Auf Zwickauer Seite fehlen die Langzeitverletzten Sascha Härtel (Sprunggelenksbruch und Syndesmosebandriss) und Mike Könnecke (Sprunggelenk-OP). Dazu steht gleich hinter einem ganzen Quartett (!) ein dickes Fragezeichen.

Sebastian Wimmer plagt sich mit Magen-Darm-Beschwerden herum. Marcus Godinho laborierte die letzten Tage an einer Muskelverhärtung. Der lauf- und zweikampfstarke Außenverteidiger dürfte wohl aber wieder rechtzeitig fit werden. Dagegen wird es bei Julius Reinhardt (Erkältung) und Leon Jensen (Gehirnerschütterung) ein Kampf gegen die Zeit.

"Jules hat am Donnerstag erstmals wieder trainiert. Leon war bis Mittwoch krankgeschrieben. So eine Gehirnerschütterung ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Gesundheit geht vor!", unterstreicht Enochs.

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