FSV-Kicker Reinhardt lobt: "Als der Druck enorm war, haben wir gepunktet"

Zwickau - Julius Reinhardt hat mit seinem Wechsel zum FSV Zwickau alles richtig gemacht. Der 31-Jährige war bei den Westsachsen von der ersten Sekunde an im defensiven Mittelfeld gesetzt.

Die Kopfballstärke von Julius Reinhardt wird auch heute gefragt sein.
Die Kopfballstärke von Julius Reinhardt wird auch heute gefragt sein.  © Picture Point/Gabor Krieg

Der vormalige CFC-Profi ist eine unumstrittene Führungskraft. In dieser Funktion geht er in die Drittligapartie am Samstag (14 Uhr) gegen den TSV 1860 München und auch in die kommende Saison.

"Die Entscheidung, nach Zwickau zu gehen, war sportlich wie privat goldrichtig. Von Beginn an habe ich mich wohlgefühlt. Jetzt geht es voller Vorfreude ins Saisonfinale, das wir mit einer guten Leistung abschließen wollen", blickt Reinhardt auf die ausstehenden Partien gegen 1860 München, Großaspach und Münster.

Dass sich Zwickau bereits seit zwei Wochen als nahezu gerettet ansehen kann, ist keine Selbstverständlichkeit.

Vor der Saison ging der Satz "Die beste dritte Liga aller Zeiten" durch die Gazetten.

Reinhardt kann sich noch gut daran erinnern: "Kaiserslautern, Braunschweig oder Uerdingen verfügten finanziell über ganz andere Mittel. Dazu kam die Regelung mit erstmals vier Absteigern, wodurch die Leistungsdichte nochmals enger geworden ist."

Julius Reinhardt (2.v.r.) im Zweikampf mit dem Sechziger Adriano Grimaldi.
Julius Reinhardt (2.v.r.) im Zweikampf mit dem Sechziger Adriano Grimaldi.  © picture point/Sven Sonntag

Die neue Abstiegsregelung ließ knapp zwei Drittel der Liga bis fünf Spieltage vor Schluss um den Klassenerhalt zittern - und Zwickau war lange mittendrin.

Reinhardt selbst graute es vor vier Wochen davor, nach dem letztjährigen Abstieg mit dem Chemnitzer FC ein zweites Mal im Tabellenkeller zu landen.

"Als der Druck enorm war, haben wir gegen Uerdingen, Wiesbaden, Cottbus und Unterhaching gepunktet. Das zeigt, wie sich die Mannschaft mit dem Abstiegskampf identifiziert und auseinandergesetzt hat", hebt der Routinier hervor.

Er selbst hatte als Staubsauger vor der Abwehr großen Anteil daran. "Das ist meine Position. Die kam mir und der Mannschaft zu Gute."

Eine klassische Win-win-Situation eben.

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