FSV-Kicker Jensen vor Duell mit Mannheim: "Schritt nach Zwickau war richtig"

Zwickau - Leon Jensen schlug beim FSV Zwickau sofort ein. Der Neuzugang vom luxemburgischen Spitzenklub F91 Düdelingen ist im defensiven Mittelfeld gesetzt. Der 22-Jährige stand in den bisherigen 18 Drittligapartien 15-mal in der Startelf, absolvierte 17 Einsätze und setzte nur ein Mal wegen einer Gelbsperre aus.

Leon Jensen hat sich beim FSV zu einer echten Verstärkung gemausert.
Leon Jensen hat sich beim FSV zu einer echten Verstärkung gemausert.  © picture point/Sven Sonntag

Am Sonnabend geht es gegen Waldhof Mannheim, den Verein aus seiner Geburtsstadt. "Das wird ein interessantes Spiel, aber kein besonderes, denn ich bin früh mit meiner Familie nach Berlin gezogen. Dort bin ich groß geworden, habe viele Freundschaften, die über die Jahre gehalten haben. Wann immer es die Zeit hergibt, bin ich bei Familie und Freunden in Berlin", berichtet Jensen.

TAG24 erwischte ihn auch just in dem Moment, wo er per Zug aus der Hauptstadt zurück nach Zwickau reiste. Jensen hatte dort seinen trainingsfreien Tag verbracht, tankte Kraft für die kommenden Aufgaben.

Gegen Waldhof Mannheim und die Woche drauf gegen den SV Meppen können die Westsachsen nochmal ordentlich Meter machen und ihr Punktekonto bestenfalls von 23 auf 29 hochschrauben.

Jensen: "Bisher ist es keine außerordentliche, sondern eine vernünftige Hinrunde. Jetzt geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu erarbeiten."

FSV-Spieler Jensen: "Fans sind doch das A und O im Fußball"

Das gilt auch für den "Sechser". In Braunschweig wurde Jensen vor zwei Wochen nach reichlich einer Stunde vom Feld genommen, in Chemnitz kam er zuletzt nur von der Bank. "Mit zwei, drei Auftritten von mir bin ich nicht so zufrieden. Trotzdem kann ich ein positives Fazit ziehen. Der Schritt nach Zwickau war richtig", unterstreicht Jensen.

Seine Entscheidung pro Zwickau hieß im Umkehrschluss auf die Europa League-Teilnahme mit Düdelingen zu verzichten. "Das bereue ich keineswegs! Ich wollte einfach zurück. Die deutsche 3. Liga ziehe ich dem vor, denn hier spiele ich vor 5000 oder auch mal 10.000 und mehr Zuschauern. Und Fans sind doch das A und O im Fußball", betont Jensen mit Nachdruck.

Denjenigen, die am Samstag gegen Waldhof ins Stadion Zwickau kommen, will er entsprechend etwas bieten.

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