Nach Lauberbach-Abgang: FSV ist auf Stürmersuche

Zwickau - "Ich bin mit dem Stand der Dinge zufrieden!" Sagt FSV-Trainer Joe Enochs mit Blick auf den Spielerkader.

Lauberbach bejubelt seinen Treffer zum 5:2 gegen den TSV 1860 München im Mai 2019.
Lauberbach bejubelt seinen Treffer zum 5:2 gegen den TSV 1860 München im Mai 2019.  © Picture Point/Gabor Krieg

Noch sind nicht alle Planstellen besetzt. "Einen Stürmer und einen Rechtsverteidiger wollen wir in den kommenden Tagen verpflichten. Die eine oder andere Position lassen wir bewusst offen."

"In diesem und im kommenden Monat wird auf dem Transfermarkt noch viel passieren", betont Enochs und ergänzt: "Da werden Spieler auf dem Markt sein, die jetzt noch vertraglich gebunden sind."

Vor allem der Abgang von Lion Lauberbach schmerzt. Der talentierte Stürmer verlässt den FSV nach einem Jahr wieder, wechselt zum Zweitligisten Holstein Kiel.

Der 21-Jährige schoss in 27 Drittliga-Partien vier Tore. Enochs: "Wir wussten, dass er bei einigen Zweitligisten auf der Liste steht. Er hat eine Superentwicklung genommen."

Sportdirektor Toni Wachsmuth erklärt: "Auf der einen Seite bestätigt das unsere tägliche Arbeit und zeigt, wie gut sich gerade junge Spieler in Zwickau entwickeln können. Auf der anderen Seite ist der Abgang von Lion natürlich ein sportlicher Verlust. Schlussendlich haben wir seinem Wunsch entsprochen, mit Kiel in der zweiten Liga zu spielen."

Für die Zwickauer bleibt ein "Schmerzensgeld" im sechsstelligen Bereich, das der Zweitligist als Ablöse überweist.

FSV-Coach Joe Enochs (l.) sucht Ersatz für Lion Lauberbach, der nach Kiel gewechselt ist.
FSV-Coach Joe Enochs (l.) sucht Ersatz für Lion Lauberbach, der nach Kiel gewechselt ist.  © Picture Point/Gabor Krieg

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