Lauberbach-Kohle fließt beim FSV komplett ins Profiteam

Zwickau - Solche Nachrichten hört jeder Sportdirektor gern! "Der Transfererlös für Lion Lauberbach fließt komplett in die erste Mannschaft", betont Tobias Leege, Vorstandssprecher des FSV Zwickau.

Lion Lauberbach stürmte nur eine Saison für die Zwickauer, dann ging es ab in den hohen Norden. Kiel überweist für den Angreifer eine Ablöse an den FSV.
Lion Lauberbach stürmte nur eine Saison für die Zwickauer, dann ging es ab in den hohen Norden. Kiel überweist für den Angreifer eine Ablöse an den FSV.  © Picture Point/Gabor Krieg

Lauberbach (4 Tore in 27 Spielen) ist zum Zweitligisten Holstein Kiel gewechselt. Der Angreifer verschafft mit der für ihn gezahlten Ablöse im unteren sechsstelligen Bereich zusätzlichen finanziellen Spielraum. Leege: "Wir haben einen Gesamtetat von knapp 6,4 Millionen Euro, auf die erste Mannschaft entfallen rund 2,5 Millionen Euro plus Transfererlös."

Mit zehn Neuzugängen waren die Zwickauer in diesem Sommer auf dem Spielermarkt bereits so aktiv wie lange nicht. Nummer elf ist im Anflug, wie Sportdirektor Toni Wachsmuth TAG24 verriet: "Wir verpflichten zeitnah noch einen Defensivspieler. Der soll am Montag mit ins Trainingscamp nach Bad Blankenburg fahren. Die Vorbereitungszeit ist relativ kurz, da wollen wir den Kader möglichst komplett haben."

Wachsmuth freut sich über die positive Kunde aus dem Vorstand: "Lion hat sich bei uns weiterentwickelt und das Interesse von Zweitligisten geweckt. Das spricht für unsere gute Arbeit. Dass der Transfererlös in den Kader reinvestiert werden kann, ist sehr wichtig."

Insgesamt 13 Spieler haben den FSV verlassen. Auch Mittelfeldmann Alexandros Kartalis wird beim offiziellen Trainingsauftakt am heutigen Freitag (18 Uhr, Westsachsenstadion) nicht mehr dabei sein. Wachsmuth: "Sein Vertrag läuft Ende Juni aus." Der Grieche kam in der abgelaufenen Saison 25 Mal zum Einsatz.

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