FSV-Angreifer Könnecke steckte für Sieg viel weg: Kaputter Knöchel & Wadenkrämpfe!

Zwickau - Es war ein Kampf gegen die Zeit. Mike Könnecke drohte die Auswärtspartie bei den Würzburger Kickers (2:0) wegen einer Zerrung im Sprunggelenk zu verpassen.

Mike Könnecke (l.) hat mit seinem lädierten linken Fuß abgezogen und trifft zum 2:0 für den FSV.
Mike Könnecke (l.) hat mit seinem lädierten linken Fuß abgezogen und trifft zum 2:0 für den FSV.  © Picture Point/Gabor Krieg

Am Ende war es ein Zittersieg, der den Weg zum Erfolg in Würzburg mit ebnete.

"Ich hatte selbst nicht gedacht, dass ich rechtzeitig fit werde, weil der Knöchel an beiden Seiten stark geschwollen war und ich nur einmal am Donnerstag trainieren konnte. Das war meine Generalprobe", blickt Könnecke zurück.

Die letzte Trainingseinheit gestaltete sich genauso positiv wie Freitagabend der Spielverlauf.

Julius Reinhardt hatte in der 21. Spielminute aus 35 Metern die erste Fackel gezündet. Könnecke legte vier Minuten später aus 18 Metern das nicht minder sehenswerte 2:0 nach.

Sein Linksschuss prallte von der Lattenunterkante ins Netz. "Das waren zwei Sonntagsschüsse. Im Gegensatz zum letzten Wochenende haben wir diesmal sofort das zweite Tor nachlegen können und im Anschluss sauber zu Ende verteidigt", lobt der 30-jährige Mittelfeldregisseur.

Ausgerechnet mit dem lädierten linken Fuß hatte er abgezogen. Es sollte nicht der einzige Moment bleiben, in dem er, aber auch seine Teamkollegen auf die Zähne bissen.

Davy Frick musste wegen Wadenkrämpfen vorzeitig runter und auch das "Laufwunder" Könnecke fasste sich in der Schlussphase an den Unterschenkel:

"Ich konnte vier Tage nicht trainieren. Außerdem war der Rasen sehr tief". Immerhin hat sich die Quälerei gelohnt.

Mike Könnecke umarmt seinen Kapitän Toni Wachsmuth.
Mike Könnecke umarmt seinen Kapitän Toni Wachsmuth.  © Picture Point/Gabor Krieg

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0