Mitgliederversammlung: FSV fehlen noch 375.000 Euro!

Zwickau - Dem FSV Zwickau läuft bei der Schließung der Finanzlücke die Zeit davon! Bis Mittwoch muss der Drittligist noch 375.000 Euro auftreiben, um die vom DFB im Zuge der Nachlizenzierung geforderte Liquidität nachzuweisen.

Ex-FSV-Spieler Robert Paul bekam die meisten Stimmen und ist damit Teil des neu gewählten Aufsichtsrats.
Ex-FSV-Spieler Robert Paul bekam die meisten Stimmen und ist damit Teil des neu gewählten Aufsichtsrats.  © PICTURE POINT / K. Kummer

Auf der heutigen Mitgliederversammlung gab FSV-Finanzboss Tobias Leege Auskunft über den aktuellen Stand.

Von den ursprünglich eingeforderten 670.000 Euro konnte der Verein mittels Kosteneinsparung bereits 295.000 Euro nachweisen.

"Vermarkter 'U! Sports' war zu einer Stundung der Provisionszahlungen bereit", erläutert Leege.

Für die restlichen 375.000 Euro baut der FSV auf externe Geldgeber.

Leege: "Wir verhandeln mit der Volksbank Schmalkalden über die Aufnahme eines Darlehens. Dazu gibt es Gespräche mit einer weiteren Person, die nicht aus unserem Finanzierungskreislauf kommt, aber ihre Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert hat."

Einen finanziellen Beitrag werden auch die FSV-Mitglieder leisten. Die Versammlung beschloss hierzu eine einmalige Sonderumlage, die dem klammen Drittligisten zusätzliche 100.000 Euro einbringen soll.

Auf der sechsstündigen Mammutsitzung wurde auch ein neuer Aufsichtsrat gewählt. Ex-Profi Robert Paul (34) erhielt dabei die meisten Stimmen (255).

Die FSV-Mitglieder benötigten Sitzfleisch. Reichlich sechs Stunden dauerte ihre Versammlung. Die FSV-Profis (vorne links) düsten nach 90 Minuten zum Training ab.
Die FSV-Mitglieder benötigten Sitzfleisch. Reichlich sechs Stunden dauerte ihre Versammlung. Die FSV-Profis (vorne links) düsten nach 90 Minuten zum Training ab.  © PR/Daniel Sacher

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