Pulsgeber FSV-Kicker Schröter vor Würzburg: "Wollen das Spiel siegreich gestalten"

Zwickau - Die derbe Packung vom Montagabend hat den FSV Zwickau die Woche über beschäftigt. Samstagnachmittag darf das 3:5 gegen den 1. FC Kaiserslautern aber nirgends mehr herumspuken!

Morris Schröter (l., hier gegen Lauterns Florian Pick) soll wieder für mehr Tempo über die Außen sorgen.
Morris Schröter (l., hier gegen Lauterns Florian Pick) soll wieder für mehr Tempo über die Außen sorgen.  © imago images/Jan Hübner

Gegen die Würzburger Kickers muss der Kopf wieder frei sein, sonst müffelt es vor der kommenden Länderspielpause.

Sieben Zähler aus den ersten vier Partien lasen sich gut. Weil seither Ebbe herrscht, verdüstert sich die Bilanz langsam aber sicher.

Mit sieben aus sieben sollten die Westsachsen nicht in die zweiwöchige Drittligaauszeit gehen. Dessen ist sich FSV-Coach Joe Enochs durchaus bewusst.

Für ihn gaben Kleinigkeiten gegen Lautern den Ausschlag: "Vor dem 0:2 sind wir nicht wach gewesen. Der Gegner bekommt einen Freistoß, den er nicht mal schnell ausführt, aber wir sind nicht in der Lage, uns schnell zu formieren und vor den Ball zu stellen."

Der Trainer weiter: "Noch so ein Beispiel gab es vor dem 0:1, wo wir zuerst einen Stellungsfehler machen. Den Ball gewinnen wir danach trotzdem, spielen ihn dem Gegner dann aber genau in den Fuß. Diese Fehler werden wir diesmal nicht zulassen!"

Morris Schröter und Elias Huth sorgten für Belebung beim FSV Zwickau

Morris Schröter machte Werbung in eigener Sache.
Morris Schröter machte Werbung in eigener Sache.  © Picture Point/Gabor Krieg

Im Fokus der Kritik steht das Mittelfeld. "Im Zentrum bekamen wir zuletzt keinen Zugriff", moniert Enochs.

Dazu muss auf den Außenbahnen zwingend mehr Geschwindigkeit her. Einer, der dafür Sorge tragen soll, ist Morris Schröter.

Mit seiner Einwechslung und der späteren Hereinnahme von Angreifer Elias Huth kam gegen die Roten Teufel neuer Schwung rein. So bereitete Schröter unter anderem das 2:4 von Huth vor.

"Als Einwechsler ist es meine Aufgabe, der Mannschaft neue Impulse zu geben. Das ist mir ganz gut gelungen", konnte Schröter Werbung in eigener Sache betreiben.

"Ich nehme die positiven Aspekte mit. Dazu gehört für mich auch, dass wir drei Tore erzielt haben. Normalerweise muss damit mindestens ein Zähler rausspringen. Das war nicht der Fall. Deswegen haben wir in Würzburg etwas gutzumachen und wollen das Spiel siegreich gestalten."

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