FSV-Neuzugang Dörfler "Ich nehme sehr viel aus Paderborn mit!"

Zwickau - Zweimal trainierte Johannes Dörfler mit seiner neuen Mannschaft mit, dann ging es ab ins kalte Wasser! "Es hat viel Spaß gemacht. Die Fans sind ordentlich mitgegangen. Mit dem Punkt können wir leben", sagte der Last-Minute-Neuzugang vom FSV Zwickau nach dem 2:2 gegen die Münchner Löwen.

FSV-Neuzugang Johannes Dörfler kann es nicht fassen. Sekunden zuvor hatte er das 3:2 auf dem Schlappen und scheiterte am 1860-Keeper Marco Hiller.
FSV-Neuzugang Johannes Dörfler kann es nicht fassen. Sekunden zuvor hatte er das 3:2 auf dem Schlappen und scheiterte am 1860-Keeper Marco Hiller.  © Picture Point/Roger Petzsche

Es hätten sogar drei Zähler werden können. Frei vor dem 1860-Tor brachte Dörfler in der 89. Minute den Ball nicht an Schlussmann Marco Hiller vorbei.

Seinen Humor hatte der Angreifer dadurch nicht verloren. "Der Abschluss gehört schon mal nicht dazu", witzelte Dörfler, als er nach Abpfiff in der Mixed-Zone zu seinen Stärken befragt wurde.

Vorwürfe für die vergebene Großchance gab es keine. Kapitän Johannes Brinkies: "Es gibt keinen Stürmer, der jeden Ball reinmacht. Wir fangen das auf. Johannes hat vorher gut gearbeitet. Er kam rein, hatte gleich ein paar gute Aktionen, Ballgewinne, ist die Münchner immer wieder angelaufen. Das war total in Ordnung."

Trainer Joe Enochs meinte: "Er wird noch viele Chancen bekommen und die nächsten auch reinmachen."

FSV-Neuzugang Johannes Dörfler: "Es war schön, wieder in der 3. Liga aufzulaufen"

Auch dieser Schuss von FSV-Neuzugang Johannes Dörfler (Nummer 16) schlug nicht im Löwen-Tor ein.
Auch dieser Schuss von FSV-Neuzugang Johannes Dörfler (Nummer 16) schlug nicht im Löwen-Tor ein.  © Frank Kruczynski

Dynamik, Technik, Athletik, Schnelligkeit, das Gespür für freie Räume - deshalb haben die Zwickauer Dörfler zum FSV geholt. "Es war schön, wieder in der 3. Liga aufzulaufen", meinte der 23-Jährige.

Der talentierte Kicker ghanaischer Abstammung war im vergangenen Sommer vom KFC Uerdingen zum Erstliga-Aufsteiger SC Paderborn gewechselt. Dort kam er in der Hinrunde nur achtmal im Oberligateam zum Einsatz, trainierte aber stets bei den Bundesligaprofis mit: "Ich habe aus dem ersten halben Jahr sehr viel mitgenommen. Das intensive Anlaufen, auf den Ball drauf zu gehen, den Zweikampf zu suchen - ich habe vieles gelernt und mich weiterentwickelt, auch wenn es nur im Training war."

Das Zurück in die 3. Liga empfindet er nicht als Abstieg: "Die Liga ist sehr attraktiv, die Gegner ebenfalls, wie das 1860-Spiel gezeigt hat."

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