Antonitsch trifft jetzt für Ingolstadt: Ex-FSV-Spieler hat Blut geleckt!

Zwickau /Ingolstadt - Da hat jemand richtig Blut geleckt: Nico Antonitsch erzielte letzten Sonnabend für seinen neuen Klub FC Ingolstadt gegen Eintracht Braunschweig (3:0) sein erstes Saisontor - natürlich per Kopf. Jetzt giert er nach mehr. Und das ausgerechnet gegen die alte Liebe! Diesen Sonnabend empfängt er mit dem FCI den FSV Zwickau und schickt schon mal eine Kampfansage voraus.

Nico Antonitsch (vorn) taucht ab und trifft per Kopf für Ingolstadt in Braunschweig.
Nico Antonitsch (vorn) taucht ab und trifft per Kopf für Ingolstadt in Braunschweig.  © imago images/Hübner

"Es wäre cool, 'Pommes' einen reinzulegen", schmunzelt Antonitsch. Ob sich der frühere Publikumsliebling mit einem Treffer gegen Johannes Brinkies sonderlich Freunde machen würde? Antonitsch: "Sicher nicht!", lacht er.

"Das Rundherum ist für mich etwas Besonderes. Ich habe in Zwickau eine schöne Zeit verbracht, stehe mit Toni Wachsmuth, Ronny König, Davy Frick und Johannes Brinkies nach wie vor in Kontakt. Wann immer es unser Spielplan zulässt, schaue ich mir die Spiele im Livestream an."

Wenn jemand weiß, worauf sich Aufstiegsaspirant Ingolstadt gefasst machen muss, dann er. In zwei Spielzeiten absolvierte der gebürtige Wiener 62 Drittligasspiele (sechs Tore) für die Westsachsen. "Wir treffen auf einen ekligen Gegner. Wenn wir den Kampf nicht annehmen, nicht mit Körperlichkeit gegenhalten, wird es schwierig", weiß Antonitsch.

Der 28-jährige Innenverteidiger wird extrem gefordert sein: "'King' zu verteidigen ist eine Herausforderung. Darauf freue ich mich schon!" Bisher läuft es für ihn ja auch wie am Schnürchen.

FCI-Coach Jeff Saibene baut auf die resolute Abwehrkante. Seit 29. August gehört Antonitsch den Oberbayern an, verpasste nur die Partie bei Viktoria Köln. Die fand allerdings zwei Tage nach seinem Wechsel statt.

Seither ist "Anton" gesetzt, spielte siebenmal über die kompletten 90 Minuten und holte mit den Audi-Städtern in den letzten fünf Partien drei Siege sowie zwei Remis."All das, was ich mir vom Wechsel erwartet habe, ist eingetreten. Es passt alles perfekt zusammen", bestätigt Antonitsch.

Kniejubler: Nico Antonitsch ballt nach seinem Treffer die Fäuste.
Kniejubler: Nico Antonitsch ballt nach seinem Treffer die Fäuste.  © imago images/Hübner

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