FSV-Stürmer König versteht die Fan-Proteste

Zwickau - Offensivaktionen konnte man beim FSV Zwickau Montagabend gegen Eintracht Braunschweig mit der Lupe suchen.

Auch in Zwickau begehrten die Fans gegen die Montagsspiele auf.
Auch in Zwickau begehrten die Fans gegen die Montagsspiele auf.  © Imago

Was bei der 0:1-Heimpleite an Abschlüssen heraussprang, war an einer Hand abzuzählen.

"Wir konnten uns sehr wenige Chancen erspielen. Nach vorn war es nicht genug, dass muss man zugeben", urteilte Ronny König.

Der 35-jährige Angreifer verbuchte gegen Braunschweig zwei von drei nennenswerten FSV-Chancen. Die andere hatte Julius Reinhardt auf dem Kopf.

Für ein Heimspiel war das insgesamt zu wenig, wie König befindet: "Wir haben drei Punkte liegen gelassen. Jetzt fahren wir zu Fortuna Köln. Die verlorenen Punkte können wir nicht zurückbringen, aber dort drei Zähler holen."

Die Auswärtspartie im Rheinland am Samstag ist mit knapp 1000 Kilometern kein Pappenstiel - gerade für die FSV-Fans, die Woche für Woche weder Kosten noch Mühen scheuen, um die Westsachsen zu unterstützen.

Deswegen kann König deren Protest gegen die Montagsspiele absolut nachvollziehen: "Dafür breche ich eine Lanze. Viele wollen den Lieblingsverein unterstützen und können einfach nicht, weil sie arbeiten müssen."

Ackerte, rackerte, aber es kam nicht dabei heraus: FSV-Stürmer Ronny König.
Ackerte, rackerte, aber es kam nicht dabei heraus: FSV-Stürmer Ronny König.  © Picture Point/Gabor Krieg

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