Lautern-Schreck König fordert vor FSV-Heimspiel: "Müssen Chancen effektiver nutzen!"

Zwickau - Ronny König hat in seiner Laufbahn schon so viel erlebt wie kein Zweiter im Kader des FSV Zwickau. Und dennoch gibt es für den 36-jährigen Angreifer noch Spiele, die immer etwas Besonderes bleiben.

15 Jahre her: Mit 21 wechselte Ronny König nach Kaiserslautern.
15 Jahre her: Mit 21 wechselte Ronny König nach Kaiserslautern.  © imago images/Schlichter

Die Begegnung mit dem 1. FC Kaiserslautern am Montagabend ist so eine Partie.

"Wir spielen zuhause vor hoffentlich sehr guter Kulisse und unter Flutlicht. Das hat seinen Reiz!", meint König.

Dazu geht es gegen seinen Ex-Klub: "Kaiserslautern ist meine erste Profistation gewesen, noch dazu fernab der Heimat. Ich habe dort eine tolle Zeit verbracht und viele Erfahrungen für später mitnehmen können."

Zwei Jahre ging "King" von 2004 bis 2006 für die zweite Mannschaft der "Roten Teufel" in der Regionalliga Süd auf Torejagd (77 Einsätze/21 Tore) und empfahl sich für höhere Aufgaben.

Für Wiesbaden, Oberhausen, Aue und Darmstadt absolvierte der gebürtige Lichtensteiner später 220 Zweitligaeinsätze (43 Tore).

Nicht nur aufgrund dieser geballten Erfahrung ist König für Zwickau nach wie vor ein Trumpf.

Ronny König traf beim letzten Betzenberg-Spiel in der Nachspielzeit für den FSV Zwickau

Im "hohen" Alter von 36 Jahren ist Ronny König für den FSV immer noch immens wertvoll.
Im "hohen" Alter von 36 Jahren ist Ronny König für den FSV immer noch immens wertvoll.  © Picture Point/Gabor Krieg

Auch in Sachen Kopfball- und Strafraumspiel macht dem 1,90 großen Sturmtank so schnell niemand etwas vor.

Die Westsachsen können davon nur profitieren. Zumal sich jüngst beim 1:3 in Duisburg wieder einmal zeigte, dass Erfahrung und Effizienz vor dem Tor den Unterschied ausmachen.

"Vielleicht fehlt es bei uns noch an mancher Stelle an Kaltschnäuzigkeit, aber daran alleine kann man die Niederlage nicht festmachen. Vielmehr müssen wir die Chancen, die wir haben, effektiver nutzen. Duisburg hat uns vorgemacht, wie das geht", so König.

Wenn sich einer darauf versteht, dann er. Im letzten Aufeinandertreffen mit dem 1. FCK Ende Februar auf dem Betzenberg rettete König in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit der ersten und einzigen echten Zwickauer Möglichkeit das 1:1-Remis.

Gleichzeitig war es der sechste Treffer im achten Duell mit seinem Ex-Klub.

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