FSV-König trifft auf Ex-Kollege Antonitsch: "Bleiben hoffentlich verletzungsfrei"

Zwickau - In den letzten beiden Partien blieb der FSV Zwickau vor dem gegnerischen Tor blass. Dabei lag das nicht mal an fehlenden Möglichkeiten. Vielmehr haperte es an der Chancenverwertung. Beim FC Ingolstadt soll sich das am heutigen Samstag ändern - auch wenn ein Ex-Zwickauer etwas dagegen haben wird.

Ronny König grätscht die Kugel zum 1:0 gegen Viktoria Köln über die Linie. Es war eins von bisher zwei Saisontoren.
Ronny König grätscht die Kugel zum 1:0 gegen Viktoria Köln über die Linie. Es war eins von bisher zwei Saisontoren.  © Picture Point/Gabor Krieg

Nico Antonitsch verteidigt seit Ende August für die Schanzer, ist unter Jeff Saibene gesetzt und verpasste in den letzten sieben Spielen keine einzige Minute. Sein Gegenspieler dürfte Ronny König werden.

Der routinierte Torjäger weiß worauf er gefasst sein muss: "Einen harten Gegenspieler. Das weiß ich noch vom Training." Mit einem breiten Grinsen im Gesicht schiebt er nach, wie das Aufeinandertreffen ausgehen soll: "Wir bleiben hoffentlich verletzungsfrei."

"King" wird deswegen aber keinem Zweikampf aus dem Weg gehen. "Ich habe bewiesen, dass ich mich auch gegen andere harte und gute Verteidiger durchsetzen kann", gibt der 36-Jährige zu bedenken. In den letzten drei Spielzeiten sicherte er sich jeweils vereinsintern die Torjägerkanone. 2016/17 avancierte er mit 15 Toren hinter Magdeburgs Christian Beck zum zweitbesten Drittliga-Knipser.

Dieses Jahr steht König bei zwei Treffern. Da besteht noch Luft nach oben. Dafür lief es bisher bei Sturmpartner Elias Huth (5 Tore) umso besser. Bis vor zwei Wochen! In Unterhaching (0:0) traf der 22-Jährige zwei Mal die Latte, letzten Freitag gegen Großaspach (0:1) ließ er wieder zwei Großchancen liegen, traf dabei wieder einmal die Latte. König spricht dem jungen Angreifer Mut zu: "Er muss weiter an sich glauben. Schlimmer wäre es, er hätte gar keine Chancen. Wenn er aber so weiter macht, geht der Ball auch bald wieder rein."

Im Vorjahr jubelten sie noch gemeinsam: FSV-Sturmtank Ronny König (l.) und Nico Antonitsch.
Im Vorjahr jubelten sie noch gemeinsam: FSV-Sturmtank Ronny König (l.) und Nico Antonitsch.  © Picture Point/Gabor Krieg

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