FSV-Kapitän Wachsmuth unersetzbar für den FSV?

Zwickau - Wie weiter ohne Toni Wachsmuth? Mit dieser Frage muss sich der FSV Zwickau spätestens zur neuen Saison befassen. Der Abwehrchef wechselt vom Rasen in die Geschäftsstelle, beerbt den aktuellen Sportchef David Wagner in dessen Amt.

Nico Antonitsch (l.) setzt gegen Ex-Dynamo Marcel Hilßner zum Tackling an. Solche Aktionen hatten in der ersten Halbzeit Seltenheitswert.
Nico Antonitsch (l.) setzt gegen Ex-Dynamo Marcel Hilßner zum Tackling an. Solche Aktionen hatten in der ersten Halbzeit Seltenheitswert.  © Picture Point/Gabor Krieg

Was das für die Mannschaft bedeutet, kann derzeit nur abgeschätzt werden. Aktuell zumindest ist jedes Fehlen des Abwehrchefs ein akutes Problem. So zuletzt bei Hansa Rostock (1:3). Wachsmuth plagte sich im Vorfeld mit grippeähnlichen Symptomen herum.

Er probierte es, musste dann aber nach dem Anschwitzen abwinken: "Es ging nicht. Ich hätte niemandem einen Gefallen getan, wenn ich keine 100 Prozent geben kann."

Von der Bank aus verfolgte der Kapitän wie sich die neuformierte Dreierkette um Anthony Barylla, Nico Antonitsch und Bryan Gaul gegen Rostock schlug oder besser geschlagen wurde.

Wenn Keeper Johannes Brinkies nicht so glänzend aufgelegt gewesen wäre, hätte der FC Hansa die Westsachsen bereits zur Pause mit 4:0 vorgeführt.

"Wachser ist ein wichtiger Mann, doch das darf keinesfalls eine Ausrede für die erste Halbzeit sein. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen, dass wir nicht in die Zweikämpfe gekommen sind und immer einen Schritt zu spät waren", meinte Abwehrchef in spe Nico Antonitsch. Der resolute Österreicher wäre eine Option für die unumgängliche Nachfolge von Wachsmuth.

Er ist resolut, kopfballstark und torgefährlich - wie Wachsmuth. Trotzdem müsste er den nächsten Schritt gehen, mehr Verantwortung übernehmen und seine Nebenleute dirigieren.

Frust pur: Toni Wachsmuth war heiß auf Hansa, doch der grippegeschwächte Körper bremste ihn aus.
Frust pur: Toni Wachsmuth war heiß auf Hansa, doch der grippegeschwächte Körper bremste ihn aus.  © Imago

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