Der FSV siegt mit 13:0! Coach Enochs hat so etwas noch nicht erlebt

Zwickau - Es war ein Spiel für die Geschichtsbücher! Nie zuvor hatte der FSV Zwickau ein Pflichtspiel so hoch gewonnen, wie am Sonntag in der dritten Runde des Sachsenpokals gegen Siebtligist Tapfer Leipzig (13:0). Gleichzeitig wurde ein prestigeträchtiger Uraltrekord geknackt!

FSV-Mittelfeldspieler Janik Mäder hat zum 7:0 für Zwickau getroffen. Insgesamt lag der Ball 13-mal im Leipziger Gehäuse - Rekord für ein FSV-Pflichtspiel.
FSV-Mittelfeldspieler Janik Mäder hat zum 7:0 für Zwickau getroffen. Insgesamt lag der Ball 13-mal im Leipziger Gehäuse - Rekord für ein FSV-Pflichtspiel.  © Picture Point/Gabor Krieg

In der Zwickauer Fangemeinde hatten sie sofort die Saisonbücher durchgewälzt. Auch die etwas angestaubten, denn die bisher höchsten Siege als "FSV" lagen beinahe drei Jahrzehnte zurück.

Die Westsachsen fuhren sie in der DDR-Liga-Spielzeit 1990/91 ein. Gegen Germania Ilmenau und zuletzt bei Kali Werra Tiefenort hieß es jeweils 9:0.

Der Kantersieg in Tiefenort am letzten Spieltag führte dazu, dass Zwickau dem Lokalrivalen Aue den Staffelsieg noch vor der Nase wegschnappte.

Nun diese Hausnummer! "Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, selbst einmal so hoch gewonnen zu haben", kramte Coach Joe Enochs nach dem Kantersieg lange im Gedächtnis. Als Trainer im Männerbereich hatte er bisher noch nie so ein Ergebnis eingefahren.

Er hatte es gegen Tapfer Leipzig aber auch nicht darauf angelegt. In der Startelf wurde gegenüber dem letzten Drittligaspiel beim Halleschen FC (1:1) auf neun Positionen rotiert - mehr als vorab angekündigt.

Klar war, dass Matti Kamenz und Nils Miatke neu hineinkommen würden. Auch, dass Davy Frick gesetzt ist. Neben ihm verblieb nur Leon Jensen aus der Halle-Startelf. "Unabhängig von den Wechseln war es unser Ziel, seriös und professionell zu agieren. Das ist uns gelungen und dann bietet es sich einfach an, so viele Tore zu machen", meint Enochs.

Positiv für den FSV-Coach: Durch die Miatke-Rückkehr konnte er das Spiel im 3-5-2-System wieder einmal auffrischen. "Seit Kaiserslautern hatten wir diese Grundordnung nicht mehr. Es war gut, dass wir die Automatismen wieder anwenden konnten", so Enochs.

FSV-Trainer Joe Enochs.
FSV-Trainer Joe Enochs.  © Picture Point/Gabor Krieg

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