FSV-Sportchef Wachsmuth über Sachsenpokal: "Unglückliche Termine"

Zwickau - Keine Müdigkeit vorschützen! Der obligatorische freie Tag fällt beim FSV Zwickau in dieser Woche flach. Der Grund ist simpel: Der FSV hat sich gegen Oberligist FCO Neugersdorf (4:1) durchgesetzt und somit für das Sachsenpokal-Viertelfinale qualifiziert.

Toni Wachsmuth blickt wegen der Pokal-Termine unzufrieden drein.
Toni Wachsmuth blickt wegen der Pokal-Termine unzufrieden drein.  © picture point/Sven Sonntag

Weil die Begegnung gegen Inter Leipzig bereits am Mittwoch (16 Uhr/in Torgau) ausgetragen wird und es am Sonnabend in der 3. Liga zu Hause gegen Preußen Münster weitergeht, können die Westsachsen keine Verschnaufpause einlegen.

"Die Terminierung der Pokalspiele ist in meinen Augen unglücklich", meint Zwickaus Sportchef Toni Wachsmuth und erläutert auch, warum er dieser Meinung ist: "Während Preußen Münster die komplette Woche für die Vorbereitung zur Verfügung hat, müssen wir zwei Mal im Sachsenpokal ran."

Die unfreiwillige englische Woche kommt etwas zur Unzeit. Immerhin stehen wichtige Punktspiele unter anderem gegen Münster, Chemnitz, Mannheim und Meppen an - allesamt direkte Kontrahenten.

Wachsmuth: "Wir müssen 38 Drittligaspiele bestreiten. Da benötigen wir auch Regenerationsphasen, was jetzt zum Beispiel nicht gegeben ist."

Immerhin sorgen Auftritte wie der am Samstag in Neugersdorf - Zwickau führte zur Pause bereits 3:1 und verwaltete das Ergebnis nach der Pause - für effizienten Krafteinsatz.

"Wenn die Mannschaft gegen Inter Leipzig und Münster an diese Leistungen anknüpft, hat sie sich nächste Woche etwas Erholung verdient", stellt Wachsmuth einen oder zwei freie Tage in Aussicht.

Tor für Zwickau zum 1:2. Leon Jensen (8, Zwickau) traf am Samstag gegen Torwart Jiri Havranek.
Tor für Zwickau zum 1:2. Leon Jensen (8, Zwickau) traf am Samstag gegen Torwart Jiri Havranek.  © Picture Point/Roger Petzsche

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