FSV-Sportdirektor Wachsmuth vermisst Gier und Willen bei Zwickau!

Zwickau - Gier, Körperlichkeit, Zug zum Tor: Das alles lässt der FSV Zwickau in dieser Spielzeit bei Eckbällen vermissen. Es sind Attribute, für die die Rot-Weißen eigentlich stehen, oder besser standen. Sportdirektor Toni Wachsmuth grätscht nun dazwischen.

FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth vermisst Gier und Willen bei seinem Verein.
FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth vermisst Gier und Willen bei seinem Verein.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Seit Wochen weisen wir daraufhin, was schiefläuft und arbeiten es sehr akribisch auf. Jetzt muss es endlich mal umgesetzt werden", fordert der Ex-Abwehrchef. Bis diesen Sommer sorgte er gemeinsam mit Nico Antonitsch (jetzt Ingolstadt) bei Standards im gegnerischen Strafraum für Gefahr.

Die derzeitige Misere an diesen beiden Personalien festzumachen, wäre zu kurz gesprungen. Wachsmuth: "Unter anderem mit der Verpflichtung von Christopher Handke haben wir an Körperlichkeit noch hinzugewonnen. Unterlegen sind wir also in keinster Weise. Was mir fehlt, ist das Gierige, der Wille, die Wege zu gehen, die man gehen muss."

Damit allein ist es aber nicht getan! Oftmals wird sich bei Ecken zu umständlich ausgestellt. Da haben sich die Westsachsen zu hinterfragen. "Beides greift ineinander. Die Ecken müssen konstant mit guter Qualität kommen und dazu auch entsprechend eingelaufen werden", so Wachsmuth.

Gleiches gilt auch für die Präsenz im Strafraum. Vergleicht man die letzte mit der laufenden Spielzeit, wird deutlich, dass Zwickau diesmal in der Hinrunde mit drei Elfmetern weniger herausholte als ein Jahr zuvor.

Da waren es fünf Strafstöße, die Wachsmuth allesamt verwandelte. Bisher sind es drei Elfer, von denen René Lange und Fabio Viteritti je einen versenkten und "Vitti" einen verschoss.

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