FSV-Kicker Frick nach Meppen-Spiel: "Hoffentlich pfeift er uns nie wieder"

Zwickau - Davy Frick hat in dieser Spielzeit noch mal einen gehörigen Sprung hingelegt. Binnen kürzester Zeit hat sich der ehemalige Sechser zum unverzichtbaren Innenverteidiger entwickelt. Durch konstante Leistungen, egal ob in der Dreier- oder Viererkette, ist er beim FSV Zwickau hinten gesetzt.

Nach dem Platzverweis war FSV-Spieler Davy Frick total bedient.
Nach dem Platzverweis war FSV-Spieler Davy Frick total bedient.  © Picture Point/Gabor Krieg

Am Sonnabend legte Frick Meppens Torjäger Deniz Undav an die Kette und leitete mit einem abgefangenen Abschlag von SVM-Keeper Eric Domaschke das 1:0 von Ronny König ein.

Außerdem ist er ein Mann deutlicher Worte. Das macht ihn so wichtig, wie das jüngste 2:2 gegen die Emsländer unter Beweis stellte. "Fricker" pfiff auf einen besinnlichen vierten Advent und teilte ordentlich aus.

Sein Frust richtete sich vordergründig gegen den Platzverweis für Marcus Godinho. "Wir sind in der ersten Halbzeit super drin gewesen, haben das Heimspiel angenommen, die Zweikämpfe geführt und Torchancen kreiert. All das, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir umgesetzt und führen zur Pause 2:0. Dann kommt diese blöde gelb-rote Karte. Da kann man als Schiedsrichter auch Fingerspitzengefühl zeigen. Ich fand seine Leistung grottenschlecht", war Frick wegen der kleinlichen Regelauslegung von Referee Florian Exner auf Brass.

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Der Unparteiische hatte Godinho bereits in der fünften Spielminute nach Foul an René Guder verwarnt. Weil der 22-Jährige Meppens Marius Kleinsorge in der 54. Minute kurz vor dem Strafraum einen Rempler mitgab, zückte Exner die Ampelkarte. Frick: "Bleiben wir zu elft, gewinnen wir. Davon bin ich felsenfest überzeugt!"

Stattdessen bekamen die Gäste "Überwasser", wie deren Coach Christian Neidhart später befand. Der eingewechselte Willi Evseev leitete den Anschluss durch Kleinsorge ein und sorgte später für das 2:2.

"Jetzt nehmen wir den Punkt halt mit. Hintenraus war es nur noch Kampf und Krampf. Deswegen müssen wir mit dem Remis zufrieden sein", arrangiert sich Frick mit dem Resultat.

Zum Schluss äußert er einen frommen Weihnachtswunsch: "Hoffentlich pfeift uns dieser Schiedsrichter nie wieder!"

Schiri Florian Exner in Aktion. Hier zeigte er FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth die Gelbe Karte.
Schiri Florian Exner in Aktion. Hier zeigte er FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth die Gelbe Karte.  © Picture Point/Gabor Krieg

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