Knapper Sieg: FSV besiegt endgültig den Wiesbaden-Fluch

Zwickau - In der Hinrunde sicherte sich der FSV Zwickau bei Wehen Wiesbaden im fünften Duell erstmals einen Punkt. Im Rückspiel folgte nun zuhause vor 3969 Zuschauern durch Doppeltorschütze Ronny König (1./29.) mit 2:1 (2:1) der erste Sieg.

Hier trifft Ronny König zum 1:0 für Zwickau.
Hier trifft Ronny König zum 1:0 für Zwickau.  © Picture Point/Gabor Krieg

In den bisherigen fünf Anläufen wollte Zwickau kein einziger Treffer gegen Wiesbaden gelingen.

Diesmal dauerte es dagegen nur 35 Sekunden, bis der Ball im Netz zappelte. Davy Frick hatte das Spiel mit einem öffnenden Pass auf Nils Miatke schnell gemacht. Der Linksaußen nahm mit links Maß, ein Wiesbadener fälschte noch ab und König hielt mittig am Elfmeterpunkt nur noch den Kopf hin.

Wiesbaden hatte jedoch auch sofort einen im Köcher. Nicklas Schipnoski (3.) schoss zentral ein.

Die Gäste setzten auf schnelles Umschalten, doch so leicht ließ sich Zwickau nicht aus der massierten Defensive herauslocken. Sobald der SVWW über die Mittellinie kam, fehlten die Anspielstationen oder wurden die Passwege zugestellt. Entsprechend ratlos wirkten dann auch die Aktionen des Aufstiegsaspiranten.

Tor für Zwickau, Ronny König bejubelt seinen Treffer zum 1:0.
Tor für Zwickau, Ronny König bejubelt seinen Treffer zum 1:0.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zwickau dagegen setzte auf schnörkelloses Spiel und die Kopfballstärke von König, der nach 29. Minuten erneut goldrichtig stand.

Miatke hatte sich zum zweiten Mal auf links energisch durchgesetzt, suchte und fand König, der mit ganz viel Gefühl gegen die Laufrichtung von Kolke einköpfte.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste, nur trat diesmal Wiesbaden das Gaspedal durch. Niklas Schmidt kam aus acht Metern frei zum Schuss und traf die Latte. Gespielt waren da gerade einmal 33 Sekunden. Marcel Titsch-Rivero traf vier Minuten später den linken Außenpfosten.

Die Elf von Rüdiger Rehm drängte in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff mit aller Macht auf den Ausgleich. Den ersten Entlastungsangriff fuhren die Zwickauer erst in der 65. (!) Spielminute. Lion Lauberbach vergab dabei freistehend aus drei Metern.

So blieb es eine einzige Abwehrschlacht, aus der der FSV mit Glück und Geschick als Sieger hervorging.

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