FSV verpasst Big Point: Jetzt muss gegen Cottbus die Hütte brennen!

Zwickau - Nach Aalen ist vor Cottbus. Bei Schlusslicht VfR Aalen hat der FSV Zwickau am Sonnabend einen möglichen Sieg leichtfertig aus der Hand gegeben.

Zwickaus Christian Bickel im Duell mit Aalens Royal-Dominique Fennell.
Zwickaus Christian Bickel im Duell mit Aalens Royal-Dominique Fennell.  © Picture Point/Gabor Krieg

Das 1:1 nagt an den Westsachsen. Und es darf sich nächsten Montag nicht wiederholen!

"Cottbus ist ein Heimspiel, Derby und Flutlichtspiel. Da müssen wir ganz klar auf Sieg spielen. Wir brauchen Chancen, Tore und Punkte", fordert FSV-Kapitän Toni Wachsmuth nach zwei verlorenen Punkten in Aalen. "Wir hätten dort einen Big Point landen können und das haben wir verpasst."

Dabei lief zu Beginn alles wie am Schnürchen. Zwickau kaufte Aalen den Schneid ab, indem man früh in die Zweikämpfe ging und im Umkehrspiel vor allem über Nils Miatke viel Dampf machte.

In der 14. Spielminute drückte sich die spielerische Überlegenheit auch im Ergebnis aus. Ronny König traf nach Vorarbeit von Linksaußen Miatke. Sieben Minuten später hätte der Stürmer auf 2:0 stellen können.

"Wir müssen das Spiel nach 30 Minuten zumachen. Ich kann mich an kein Auswärtsspiel erinnern, in dem wir innerhalb einer halben Stunde vier hundertprozentige Chancen hatten", schüttelt Wachsmuth den Kopf: "Wir verpassen es, das Spiel zu entscheiden, lassen dann auch ein bisschen nach und fangen uns aus dem Nichts ein unnötiges Standardtor."

Ganz nach der Fußballerweisheit: "Wer vorne nicht trifft und dann noch hinten schläft, wird bestraft." Einmal pennte Zwickau und schon stand es 1:1. Bitter: Den Kopfball von Petar Sliskovic fälschte FSV-Abräumer Davy Frick unhaltbar ab.

"Trotzdem kamen wir gut aus der Halbzeit, lassen aber wieder richtige Bretter liegen und verpassen es damit, das Spiel nochmal in unsere Richtung zu drehen", so Wachsmuth. Die beste Gelegenheit besaß Mike Könnecke, der nur die Latte traf.

"Ich habe es schon erlebt, dass wir solche Spiele dann noch verlieren. Deswegen nehmen wir den Zähler jetzt mit", hält "Wachser" lieber den Spatz und Punkt in der Hand.

Kapitän Toni Wachsmuth (r.) gewinnt das Kopfballduell mit Petar Sliskovic, dem dann später der Ausgleich gelang.
Kapitän Toni Wachsmuth (r.) gewinnt das Kopfballduell mit Petar Sliskovic, dem dann später der Ausgleich gelang.  © Picture Point / Gabor Krieg

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