FSV-Kapitän Wachsmuth über Meppen-Pleite: "Mit normaler Leistung mehr drin"

Zwickau - In Meppen nichts Neues! Niederlagen im Emsland ist der FSV Zwickau gewöhnt. Doch das jüngste 0:2 war unnötig wie ein Kropf.

Tolle Geste und kleine Entschädigung! FSV-Kapitän Toni Wachsmuth schenkte einem treuen Fan sein Trikot.
Tolle Geste und kleine Entschädigung! FSV-Kapitän Toni Wachsmuth schenkte einem treuen Fan sein Trikot.  © Picture Point/Gabor Krieg

Mehr als ein halbes Dutzend Chancen wurde ausgelassen und hinten Spalier gestanden. Der Frust war entsprechend groß!

"Es war von allem ein bisschen zu wenig. Erst fangen wir das dumme frühe Gegentor, bei dem wir mehrfach zu nachlässig verteidigen, die Flanke einfach zulassen und dann nicht mit dem Mann mitgehen, der in den Strafraum einläuft und einköpft. Unsere spielerische Überlegenheit danach war schön und gut, doch davon allein kann man sich in der Liga nicht viel kaufen. Das haben die letzten Wochen gezeigt", zog FSV-Kapitän Toni Wachsmuth bittere Bilanz.

In den Spielen zuvor glänzte Zwickau zwar nicht, lieferte aber. Gegen Wiesbaden (2:1), Unterhaching (1:0) und Würzburg (2:0) war der Erfolg ein Ergebnis von 100-prozentigem Kampf und letztem Einsatz. "Mit normaler Leistung ist mehr drin, punkten wir auch in Meppen", erkannte Wachsmuth einen Leistungsabfall.

Die Routiniers Toni Wachsmuth (l.) und Ronny König schlichen in Meppen enttäuscht vom Platz.
Die Routiniers Toni Wachsmuth (l.) und Ronny König schlichen in Meppen enttäuscht vom Platz.  © Picture Point/Gabor Krieg

Entweder volle Pulle oder Flasche leer, die Fallhöhe ist bei den Westsachsen extrem hoch.

"Wir sind angelaufen und angelaufen, fangen uns dann den Konter und verlieren hier 0:2. Das ist zwar bitter, haben wir uns aber ein Stück weit selbst zuzuschreiben", gibt der Abwehrchef zu.

Knackpunkt im Spiel waren sicherlich die reichlich zehn Minuten zwischen Bryan Gauls Lattenkopfball (57.) und dem Meppener 2:0 (66.).

Torschütze war der sieben Minuten zuvor eingewechselte Deniz Undav. Der SVM-Stürmer sorgte für viel Betrieb und zog Zwickau damit 25 Minuten vor Schluss den Stecker.

FSV-Coach Joe Enochs versuchte mit der Hereinnahme von Orrin Gaines und Tarsis Bonga (69.) sowie Kevin Hoffmann (82.) für neue Impulse zu sorgen.

Das Angriffsspiel beleben konnten die drei Einwechsler aber nicht.

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