FSV mit ganz wichtigem Dreier im Ostkracher gegen Energie Cottbus!

Zwickau - Der FSV Zwickau hat sich im Abstiegskampf vorerst wieder etwas Luft verschafft! In einem umkämpften Ostduell setzten sich die Westsachsen am Montagabend Abend Zuhause vor 5542 Zuschauern mit 2:1 (1:0) gegen Verfolger FC Energie Cottbus durch.

FSV-Angreifer Lion Lauberbach (M.) traf für Zwickau zum vorentscheidenden 2:0.
FSV-Angreifer Lion Lauberbach (M.) traf für Zwickau zum vorentscheidenden 2:0.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zum vierten Mal in dieser Spielzeit musste Zwickau an einem Montag ran - sehr zum Unmut der Fanszene. Deren Montagsprotest richtete sich diesmal gegen TV-Partner Telekom. Im FSV-Fanblock E5 wurde hierzu ein Transparent mit "TV-Diktatur abschaffen" gezeigt.

Aufgrund der sportlichen Bedeutung beschränkten die Initiatoren ihren Stimmungsboykott auf die erste Viertelstunde.

Als diese abgelaufen war, kamen sie im Pulk in den Block gestürmt und zündeten ein rotes Bengalo. Von den restlichen Fans gab es hierfür vereinzelt Pfiffe.

Immerhin kam danach endlich richtige Derbystimmung auf. Der Enochs-Elf konnte das nur guttun, denn bis dato hatte Cottbus das Spiel im Griff.

Die abstiegsbedrohten Lausitzer ließen den Ball laufen und besaßen deutlich mehr Spielanteile.

An Zwickaus Dreierkette um Nico Antonitsch, Toni Wachsmuth und Bryan Gaul bissen sie sich aber die Zähne aus. Nur ein Mal wurde es brenzlig, als Fabio Vitteritti (30.) halbrechts aus 14 Metern das lange Eck verfehlte.

FSV-Kapitän Tonin Wachsmuth (r.) jubelt über sein 1:0-Führungstor gemeinsam mit Sturmtank Ronny König (M.).
FSV-Kapitän Tonin Wachsmuth (r.) jubelt über sein 1:0-Führungstor gemeinsam mit Sturmtank Ronny König (M.).  © Picture Point/Gabor Krieg

Wenn auf der Gegenseite etwas ging, dann, wie so oft in dieser Saison, durch Standards. Das weiß die komplette 3. Liga und entsprechend intensiv wurden die Luftzweikämpfe geführt.

So auch in der 39. Minute. Nach Eckball von Nils Miatke verschaffte sich Wachsmuth energisch Platz und köpfte das Leder schulbuchmäßig ein.

Statt mit der Führung im Rücken Beton anzurühren intensivierte Zwickau seine Offensivbemühungen, machte sich damit gleichzeitig aber anfällig für Konter.

Zwei Mal war FCE-Torjäger Streli Mamba (61./63.) schon frei durch und setzte den Ball dann jeweils nur neben das Tor.

Auf der Gegenseite rauschte ein 18-Meter-Schuss von Ronny König knapp über die Querlatte.

Der 35-Jährige verpasste selbst das 2:0, war dafür kurz darauf an dessen Entstehung entscheidend beteiligt.

Seine Kopfballverlängerung versenkte Lion Lauberbach (69.) volley. Weil Cottbus nie aufsteckte und Kevin Weidlich (89.) den Anschluss herstellte, war bis zum erlösenden Abpfiff zittern angesagt.

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