"Überlebenswichtig!": Elf von FSV-Trainer Enochs zeigt Charakter

Zwickau - "Überlebenswichtig" nannte FSV-Trainer Joe Enochs den Dreier vom Sonntagnachmittag. 1:0 gegen Spitzenreiter Duisburg - das war nach der bitteren Pleite bei Schlusslicht Jena nicht zwingend zu erwarten.

FSV-Coach Joe Enochs ging wie immer an der Seitenlinie mit. Und konnte am Ende stolz auf seine Truppe sein.
FSV-Coach Joe Enochs ging wie immer an der Seitenlinie mit. Und konnte am Ende stolz auf seine Truppe sein.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die auf einigen Positionen veränderte Enochs-Elf zeigte Charakter, wuchs in den entscheidenden Momenten über sich hinaus, nutzte die Gunst der Stunde gegen enttäuschende Meidericher.

"Wie wir nach den ersten 25 Minuten, als wir keinen Zugriff und zu wenig Mut hatten, zurückgekommen sind - das ist unser wahres Gesicht. Ich bin unheimlich stolz auf die Truppe", sagte Enochs und sprach von einem verdienten Erfolg: "Wir hatten schon vor dem 1:0 eine Riesenchance. Das ist ein bisschen untergegangen."

In der 52. Minute kam Leon Jensen in guter Position zum Abschluss, fand jedoch in MSV-Schlussmann Leo Weinkauf seinen Meister. Sieben Minuten später nickte Gerrit Wegkamp zum Sieg ein.

"Wir konnten den Abstand nach unten etwas vergrößern und ein paar andere Mannschaften mit in den Kampf um den Klassenerhalt reinziehen", erklärte der FSV-Coach. In der Tat, die 3. Liga ist eng wie lange nicht. Zwickau, nunmehr bei 31 Zählern, und den FC Ingolstadt auf Aufstiegsrang zwei trennen gerade einmal zehn Punkte.

Am Sonnabend geht es zum Tabellennachbarn Kaiserslautern, der aktuell ebenfalls bei 31 Punkten steht. Bitter für Zwickau: Zwei Stammkräfte werden auf dem Betzenberg fehlen. Morris Schröter, gegen Duisburg bester Mann auf dem Platz, und Torjäger Ronny König kassierten jeweils ihre fünfte Gelbe Karte.

Ein verschworener Haufen: Die FSV-Mannschaft rückte nach dem hochwichtigen 1:0-Sieg gegen Duisburg noch enger zusammen.
Ein verschworener Haufen: Die FSV-Mannschaft rückte nach dem hochwichtigen 1:0-Sieg gegen Duisburg noch enger zusammen.  © Picture Point/Gabor Krieg

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