5:2-Heimsieg, damit macht der FSV den Klassenerhalt fix

Zwickau - Geschafft! Der FSV Zwickau feiert mit einem 5:2 (2:1)-Heimsieg gegen den TSV 1860 München zwei Spieltage vor Schluss den vorzeitigen Kassenerhalt.

Rene Lange (l.) im Zweikampf mit Benjamin Kindsvater.
Rene Lange (l.) im Zweikampf mit Benjamin Kindsvater.  © Picture Point/Gabor Krieg

Die Fans hatten wohl schon so eine Vorahnung. Im Block E5 zelebrierten sie das vorletzte Heimspiel mit einer "Nur der FSV"-Choreo. Die Enochs-Elf zog ansehnlich nach. Nils Miatke tankte sich auf der linken Bahn durch, servierte passgenau auf Höhe des ersten Pfostens und Ronny König köpfte wuchtig ein. Gespielt waren da zwei Minuten.

Den Sechzigern fehlte in dieser frühen Spielphase komplett der Durchblick. Das galt auch für deren Anhang, der sich mit Pyrotechnik selbst einnebelte. Als sich der Rauch verzogen hatte, wurden die Gäste druckvoller.

Benjamin Kindsvater düpierte auf der linken Abwehrseite gleich drei Gegenspieler. Den an sich harmlosen Abschluss klärte Nico Antonitsch genau vor die Füße von Daniel Wein (11.).

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ein abgefälschter König-Schuss senkte sich tückisch neben das Tor. Bei der anschließenden Ecke kam Davy Frick zentral zu Fall.

Referee Dr. Riem Hussein zögerte keine Sekunde: Elfmeter! Toni Wachsmuth lief an und traf zum siebten (!) Mal vom Punkt. Zwickau danach weiter am Drücker. König ließ am Mittelkreis zu Lion Lauberbach abtropfen. Der legte ein starkes Solo bis zum Sechziger-Strafraum hin und bediente den mitgelaufenen Frick (49.) - 3:1.

Tor für Zwickau, Zwickauer Spieler bejubeln den Treffer zum 3:1.
Tor für Zwickau, Zwickauer Spieler bejubeln den Treffer zum 3:1.  © Picture Point/Gabor Krieg

Der bundesligaerfahrene Sascha Mölders (55.) machte es kurzzeitig spannend. Doch auch diesmal kam vom FSV die passende Reaktion. 1860-Keeper Marco Hiller tauchte unter einer Ecke hindurch und Frick (58.) stellte den alten Abstand wieder her.

Lauberbach (77.) band den Sack zu. In der Schlussminute flog 1860-Kapitän Felix Weber noch mit Gelb-Rot vom Platz.

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